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Beiträge aus dem Jahr 2018

 

Januar 2019

 

 

 

Beitrag vom 18. Januar 2019

Dürrehilfe 2018 – eine Bilanz

Das Jahr 2018 war bundesweit geprägt von einer extremen Dürresituation, die zu starken Einbußen in der landwirtschaftlichen Bodenproduktion führte. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg war bei allen Kulturen ein signifikanter Ertragsrückgang zu verzeichnen, besonders betroffen war allerdings der Futterbau mit Einbußen von durchschnittlich über 50 %. Seitens des Bundes wurde ein Hilfsprogramm aufgelegt, an dem sich die Bundesländer beteiligen konnten. Das Land Hessen entschied sich für die Teilnahme, die erforderlichen Mittel wurden jeweils zur Hälfte durch den Bund und das Land bereitgestellt. Förderberechtigt war der landwirtschaftliche Betrieb, wenn er eine Existenzgefährdung infolge der Dürresituation nachweisen konnte sowie einen Ertragsrückgang um mindestens 30 % bezogen auf den vorangegangenen 3-Jahres-Durchschnitt. Dazu mussten umfangreiche Daten aus den betrieblichen Buchführungsabschlüssen erhoben werden. Außerdem waren die Vermögensverhältnisse offenzulegen und kurzfristig liquidierbares Privatvermögen vorrangig zur Schadensregulierung einzusetzen. Vom ermittelten Schaden werden bis zu 50 % als sogenannte Billigkeitsleistung gewährt. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg wurden bis zum Ende der Antragsfrist (21.12.2018) insgesamt 30 Anträge auf Dürrehilfen gestellt. Diese geringe Antragszahl (lediglich ca. 2,4 % der landwirtschaftlichen Betriebe) ist den strengen Zugangskriterien zum Hilfsprogramm sowie dem damit verbundenen hohen bürokratischen Aufwand geschuldet. Die endgültige Prüfung und Berechnung der Anträge wird auf Basis der Buchführungsabschlüsse des Wirtschaftsjahres 2018/19 erfolgen, wenn alle betrieblichen Daten des Erntejahres 2018 ausgewertet sind und die tatsächlichen Dürreschäden ermittelt wurden.

Thomas Krenzer, FD Ländlicher Raum, 06621/87-2221

 

 

Beitrag vom 14. Januar 2019

Landwirtschaftliche Hinweise zur Dokumentation von Pflanzenschutzmaßnahmen

Die Pflanzenschutzmaßnahmen eines jeden Jahres müssen spätestens zum 31.12. vollständig dokumentiert sein und mindestens drei Jahre aufbewahrt werden. Aufzuzeichnen sind: Bezeichnung des Mittels, Datum der Anwendung, verwendete Menge, behandelte Fläche, Kulturpflanze und Name des Anwenders. Aktualisieren Sie zudem jetzt in den Wintermonaten Ihre Bestandsliste im Pflanzenschutzmittellager; achten Sie darauf, dass die Pflanzenschutzmittel frostfrei und unzugänglich für Nichtbefugte gelagert sind. Sachkunde: Die Gültigkeit der Fortbildungsbescheinigung beträgt 3 Jahre: prüfen Sie daher, ob eine Anschlussschulung notwendig ist. Fortbildungstermine finden Sie auf der Homepage des LLH sowie im Hessenbauer.

Karl-Heinrich Claus, LLH HEF/FD; 0160 90725736

 

 

Beitrag vom 14. Januar 2019

Ende der Kernsperrfristen

Das Aufbringungsverbot von Festmist, festen Gärrückständen und Komposten endet am 15.01.2019. Für alle anderen Düngemittel mit wesentlichen N-Gehalten, wie Gülle endet die Sperrfrist am 31.01.2019. Auch darüber hinaus gilt: Die Aufbringung auf überschwemmten, wassergesättigtem, schneebedecktem oder gefrorenem Boden ist verboten. Eine Aufbringung ist dann zulässig, wenn der Boden durch Auftauen aufnahmefähig wird, keine Abschwemmgefahr besteht, eine Pflanzendecke existiert und Bodenverdichtungen vermieden werden. Maximal dürfen dann 60 kg Ges.-N/ ha ausgebracht werden, diese Grenze gilt aber nicht für Festmist, feste Gärrückstände und Komposte.

R. Jacob, FD LäRa, 066621-87-2233

 

 

Beitrag vom 07. Januar 2019

Betriebsübergaben / neue Gemarkungen im Flächenantrag

Die Antragstellung Gemeinsamer Antrag 2019 erfolgt wie im Vorjahr über das Programm HELENA. Dazu werden gegen Ende Februar wieder USB-Sticks mit den Vorjahresdaten an die Landwirtinnen und Landwirte verschickt. Sofern eine Betriebsübergabe stattgefunden hat, kann sich der Hofnachfolger noch bis zum 15. Januar 2019 beim Fachdienst Ländlicher Raum, Hubertusweg 19 in Bad Hersfeld bzw. unter Tel.: 06621/87-2222 registrieren lassen. Dadurch ist es möglich, den Antrag 2019 bereits mit den neuen persönlichen Daten erstellen zu lassen. Ähnliches gilt, falls neue Flächen in Gemarkungen hinzukommen, in denen der Betrieb bisher noch nicht gewirtschaftet hat. Damit die Luftbilder dieser neuen Gemarkungen im Programm HELENA generiert werden können, ist ebenfalls eine Mitteilung an obige Adresse/Telefonnummer bis zum 15. Januar 2019 erforderlich.

 

 

Beitrag vom 07. Januar 2019

Stichtags- und Übernahmemeldungen nach der Viehverkehrsverordnung

Alle Schweine-, Schaf- und Ziegenhalter müssen zum Jahresbeginn bis spätestens 15. Januar die am 01. Januar gehaltene Anzahl an Tieren (Stichtagsmeldung) und im Jahresverlauf bei Übernahmen von zugekauften Tieren in ihren Bestand sog. Übernahmemeldungen machen. Dies wird sehr häufig vergessen und soll hiermit den Betroffenen noch einmal in Erinnerung gerufen werden. Die Meldungen können entweder online direkt in der HIT-Datenbank oder per Fax bzw. Meldekarte an den HVL in Alsfeld erfolgen. Die Stichtagsmeldung wird oft fälschlicherweise mit der Meldung an die Hessische Tierseuchenkasse verwechselt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.hvl-alsfeld.de/viehverkehrsverordnung/.htm oder beim Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Wilhelm-Wever-Str. 1, Bad Hersfeld; Tel.: 06621-87 2302.

 

 

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