Sie erreichen uns unter

06623 / 933 207

Menü

Mitgliedsgemeinden

Andere Themen 2016

 Aktuelle Artikel 2016

 

  Dezember 2016

 

November 2016

 

Oktober 2016

September 2016

August 2016

Juli 2016

Juni 2016

April 2016

März 2016

Januar 2016

 

 

Beitrag vom 30. Dezember 2016

Einsparpotentiale nutzen

Der Milchpreis befindet sich noch immer auf einem sehr niedrigen Niveau und auch im Ackerbau und in der Schweinehaltung bestehen keine rosigen Aussichten. Die zunehmende Spezialisierung und der steigende Fremdkapitaleinsatz in den Unternehmen führen dazu, dass die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit in vielen Betrieben zu einer wachsenden Herausforderung geworden ist. Fremdarbeitskräfte, Pachtflächen und Zinsen müssen bezahlt werden.
Die Buchführungsergebnisse der hessischen Regionalstatistik weisen für die Futterbaubetriebe in den vergangenen 3 WJ einen deutlichen Gewinnrückgang (-56%) aus, aber auch die Ergebnisse zwischen den Betrieben gehen immer weiter auseinander. Die Ursachen sind vielschichtig: höhere Erlöse, höhere Leistungen und geringere Produktionskosten gepaart mit einer effektiveren Arbeitszeitverwertung sind hier als maßgebliche Gründe zu nennen.
Zunächst sollten die Produktionskosten ermittelt und mit einer produktionstechnischen Beratung begleitet werden, damit man die Produktion optimieren und kurzfristig Reserven nutzen kann. So machen die Kraftfutterkosten ca. 30% der Direktkosten in der Milchviehhaltung aus. Gelingt es dem Betrieb 1kg Milch mit nur 250 g anstatt von 400g Kraftfutter zu erzeugen, so wird vom Milchpreiserlös nur 20 % anstatt 34 % benötigt. Bei einem Milchpreis von ca. 30 €Cent/kg bedeutet das ein Einsparpo-tential von 4 €Cent/kg ohne Einschränkung des Leistungspotentials. Auch die Festkosten müssen auf den Prüfstand, wo sind Einsparungen möglich ohne dass die Produktion darunter leidet, welche Ressourcen im Betrieb können besser ausgelastet werden.

Anne Mawick, LLH, Eichhof, 06621 9228 58

 

 

Beitrag vom 16. Dezember 2016

Marktinformationen nutzen

Agrarmärkte sind Orte des Austauschs von landwirtschaftlichen Gütern und deren Preisbildung. Während der Staat die Bereitstellung solcher Güter in der EU gemäß EWG-Vertrag Art. 39 lange Zeit durch Festpreissysteme und Quotenregelungen förderte, müssen sich die Märkte heute zunehmend über das freie Spiel von Angebot und Nachfrage selbst regulieren. Maßnahmen der Intervention verlieren dadurch immer mehr an Bedeutung, gleichzeitig erfolgt die Preisbildung bei zahlreichen Produkten bereits überwiegend am Weltmarkt. So hängt der Milchpreis nach den Modellen des ife seit 2007 zu rund 80% von den Preisbewegungen am Weltmarkt ab! Daraus folgt, dass die Preisvolatilität und damit auch die unternehmerischen Risiken im Ein- und Verkauf deutlich zunehmen. Diese Risiken lassen sich jedoch durch eine intelligente Ein- und Verkaufsplanung minimieren, sofern der Landwirt über das Marktgeschehen hinreichend gut informiert ist. Genau hier setzt der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) an: Beim LLH werden Preisdaten für eine Vielzahl von landwirtschaftlichen Produkten regelmäßig erhoben, verarbeitet und in Form von Berichten veröffentlicht. Darüber hinaus können alle interessierten Kreise in einem Online-Portal unter www.llh.hessen.de Marktpreise, Markt-tendenzberichte und ausführliche Marktanalysen barrierefrei herunterladen. Damit werden die Landwirte in die Lage versetzt, das komplexe Marktgeschehen besser zu verstehen, was die Qualität der getroffenen Entscheidungen häufig verbessert. Seit einigen Jahren betreibt der Landesbetrieb sogar ein sog. Realpreissystem (CASH!), das auf den Preismeldungen einer geschlossenen Benutzergruppe von hessischen Landwirten basiert. Die Mitglieder dieser Benutzergruppe profitieren von einem Wissens-vorsprung, den sie in Verhandlungen nutzen können, um für Ihren Betrieb bessere Konditionen zu erzielen. Besser informiert heißt, Potenziale im Einkauf und der Vermarktung besser nutzen!

Dr. N. Förster, LLH Kassel, 0561 7299 267

 

 

Beitrag vom 09. Dezember 2016

Grassilage 2016

Auffällig sind die Trockenmassegehalte, die sowohl beim 1. (Ø 38,4%) als auch beim 2. (Ø 40,1%) und 3. Schnitt (43,7% im Zielbereich liegen bei moderaten Rohaschegehalten mit knapp 10 % je kg TM. Die Rohproteingehalte liegen bei 15,9% (1. Schnitt) und nur 14,5% beim 2. Schnitt, die Energiegehalte bei 6,4 (1. Schnitt), nur 5,9 (2. Schnitt) und 6,2 MJ NEL/kg TM beim 3. Schnitt. Die ruminale Stickstoffbilanz (RNB) liegt bei Ø 2,3-2,8 g/kg TM, allerdings bei ca. 14% der Silagen unter einem Gramm je kg TM. Hier ist betriebsindividuell zu entscheiden, wie eine ausreichende mikrobielle Proteinsynthese, vor allem bei maisbetonten Rationen, sichergestellt werden kann. In der Regel bietet sich in diesen Fällen der „moderate“ Einsatz von Futterharnstoff (50-80 g/Tier/Tag) auch aus Kostengründen an. Mit 50g Aufwandmenge an Futterharnstoff werden etwa 800 g Soja- bzw. 1000 g Rapsextraktionsschrot stickstoffmäßig in der Ration ersetzt. Allerdings ist Futterharnstoff immer in eine Kraftfutter-Vormischung einzubringen und ein „vereinfachtes“ HACCP-Konzept durchzuführen. Die Mineralstoffgehalte liegen im Normalbereich, die Kationen-Anionen-Bilanz (DCAB), in Abhängigkeit vom Kaliumgehalte zu sehen, beträgt je nach Schnitt 329 – 439 meq/kg TM. Die Gesamtration sollte einen Kaliumgehalt von 1,5 % in der TM nicht überschreiten. Knapp 35 % der Silagen des 1. und etwa 11 % des 2. Schnittes weisen Restzuckergehalte von mehr als 8 % i.d.TM auf. In der Regel handelt es sich hierbei auch um Silagen mit einem erhöhten TM-Gehalt bzw. pH-Wert Hier besteht bei Öffnen des Silos geringer Entnahme/Vorschub die Gefahr der Nacherwärmung.

Thomas Bonsels, LLH Kas-sel, Tel.: 0561-7299275

 

 

Beitrag vom 02. Dezember 2016

Stichtags- und Übernahmemeldungen nach der Viehverkehrsverordnung

Auffällig bei Cross-Compliance-Kontrollen in den vergangenen Jahren war vor allem das Fehlen der Stichtags- und Übernahmemeldungen an den HVL. Alle Schweine-, Schaf- und Ziegenhalter müssen jährlich zum Stichtag 01. Januar eine Stichtagsmeldung und bei Übernahmen von fremden Tieren in ihren Bestand sog. Übernahmemeldungen machen. Dies geschieht entweder online direkt in der HIT-Datenbank oder per Fax bzw. Meldekarte an den HVL in Alsfeld. Die Stichtagsmeldung wird oft fälschlicherweise mit der Meldung an die Tierseuchenkasse verwechselt. Das Fehlen der Meldungen führt zu Kürzungen der Direktzahlungen.

Weitere Informationen unter http://www.hvl-alsfeld.de/viehverkehrsverordnung/.htm oder beim Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Wilhelm-Wever-Str. 1, Bad Hersfeld; Tel.: 06621-87 2302.

 

 

Beitrag vom 02. Dezember 2016

Rohproteingehalte überwiegend höher als im Vorjahr

Insgesamt wurde in vielen Regionen Hessens eine schlechtere Ernte als im Vorjahr eingefahren. Die Getreide- und Leguminosenernte wurde mit deutlich niedrigeren Trockenmassegehalten im Vergleich zum Vorjahr eingebracht. Die Trockenmassegehalte (TM) wiesen eine große Spannweite (82,0 % bis 89,6 % TM) auf. Nicht nur hohe Rohproteingehalte (XP-Gehalte) kennzeichnen in diesem Jahr die hessische Getreide- und Leguminosenernte, sondern auch erneut große Spannweiten der Wert bestim-menden Inhaltsstoffe. So schwanken z.B. die Rohproteingehalte bei Gerste von 7,9 bis 12,9 %. Die Streubreite der XP-Gehalte spiegelt sich in der Spanne der Aminosäurengehalte wieder, da diese in einer direkt-linearen Beziehung zum Rohproteingehalt stehen. Die Energie- und Rohfasergehalte liegen in etwa auf dem Vorjahresniveau. Das Hessische Landeslabor in Kassel teilt mit, dass die 2016er Gerste trotz der feuchten Witterung, überwiegend frei von Mykotoxinen ist und dass bei Weizen nur in einigen Regionen erhöhte Belastungen festgestellt wurden. Da die Schwankungsbreite der Inhaltsstoffe zwischen den einzelnen Proben beachtlich ist, wird eine Untersuchung des betriebseigenen Getreides empfohlen. Nur wenn die Ergebnisse der betriebseigenen Futter vorliegen, sind genaue Futterbe-rechnungen als Grundvoraussetzung für optimale Leistungen bei den Tieren möglich.

Dr. Gerhard Quanz und Kajo Hollmichel, LLH Bad Hersfeld und Kassel, 06621 9228890

 

 

Beitrag vom 14. November 2016

Die Aktionsgemeinschaft ECHT HESSISCH

Die landesweite Aktionsgemeinschaft Echt hessisch! hat das Ziel der Förderung biologischer und regionaler Lebensmittel aus Hessen. Besonderen Wert wird auf die Stärkung aller Vermarktungswege regionaler und/oder ökologischer Produkte in Hessen gelegt. Träger der Aktionsgemeinschaft ECHT HESSISCH sind die Vereinigung Ökologischer Landbau Hessen e.V. (VÖL) mit der Vereinigung Hessischer Direktvermarkter e.V. (VHD), der Regio.Marketing GmbH und der Marketinggesellschaft Gutes aus Hessen GmbH. Finanziell unterstützt durch das Hessische Landwirtschaftsministerium, wird die Aktionsgemeinschaft ECHT HESSISCH in den nächsten Jahren mit zahlreichen Projekten und Veranstaltungen Erzeuger, Verarbeiter, Händler, Gastronomen zusammenbringen.
Gemeinsam mit Lokalen Akteuren, wie dem Verein Gutes aus Waldhessen e. V., werden Hilfestellungen für den Aufbau neuer Wertschöpfungsketten gegeben und neue Vertriebswege für die Direktvermarkter erkunden und gefördert. In diesem Jahr wurden verschiedene Veranstaltungen unter anderem zu dem hochaktuellen Thema Nährwertkennzeichnung von der Aktionsgemeinschaft ECHT HESSISCH durchgeführt. Auf der Fachtagung REGIONAL.BIO.HESSEN am 3. November in Künzell konnte Gutes aus Waldhessen e.V. seine erfolgreiche Arbeit in der Region vorstellen. Für das kommende Jahr werden Veranstaltungen in unserer Region geplant.

Weitere Infos finden sie unter www.echt-hessisch.info oder www.gutes-aus-waldhessen.de. Gutes aus Waldhessen e. V., 06621/87– 2209.

 

Beitrag vom 14. November 2016

Landwirtschaftliche Hinweise zur Einwinterung Pflanzenschutzspritze u. zum Vorratsschutz

Vor Einwinterung eine gründliche Innen- und Außenreinigung des Gerätes durchführen. Innen- und Außenreinigung der Spritze nur auf dem Feld durchführen – keinesfalls auf versiegelten Flächen! Jegliche Einträge von PSM in Kanal- oder Oberflächengewässer sind auszuschließen! Für eine ausrei-chende Winterfestigkeit alle flüssigkeitsführenden Bauteile restlos entleeren! Einfacher und schneller geht es, wenn das Gerät stattdessen mit Kühler-Frostschutzmittel befüllt wird. Bei laufender Pumpe werden einige Liter einer Mischung aus Frostschutzmittel + Wasser (Konzentration laut Gebrauchsan-leitung) in den leeren Behälter gegeben und durch Betätigen aller Schaltventile in alle Leitungen gefördert. Im Frühjahr wird die Mischung beim Ablassen aufgefangen und kann dann wieder verwendet werden. Denken Sie auch an die vorschriftsmäßige und frostfreie Lagerung der Pflanzenschutzmittel!

Vorratsschutz: Belüftungsbedingungen waren im Herbst nicht immer günstig: deshalb Getreideläger regelmäßig kontrollieren; Lagertemperatur messen, ggf. trockne, kalte Luft zum Belüften nutzen!

Terminhinweise: Sachkundefortbildungen am 15. Dez. in Ludwigsau-Friedlos „Bürgerstuben“ und am 19. Dez. in Petersberg-Margretenhaun „Zum grünen Baum“; Beginn jeweils 17°° Uhr. Anmeldungen unter: 0561 / 7299 – 333. Sachkundegrundlehrgang in Bad Hersfeld: 28. und 29. Nov., 05. und 06. Dez. – jeweils 17:30 Uhr; Prüfung am 09. Dez.; Anmeldungen unter: 0561 / 7299 – 222.

Karl-Heinrich Claus LLH HEF/FD; 0160 90725736

 

 

Beitrag vom 07. November 2016

Gänsebraten – frisch aus der Region

Wer auf regionale Herkunft seines weihnachtlichen Gänsebratens und auf artgerechte Haltung Wert legt, sollte sich seine Weihnachtsgans rechtzeitig sichern. Unsere Weihnachtsgänse sind ausschließlich mit Getreide und Gras gefüttert und werden im eigenen Betrieb geschlachtet. Auf unserer Internetseite finden Sie ein Rezept, wie die waldhessische Weihnachtsgans gelingt.

Weitere Infos zu den Bezugsquellen finden sie unter www.gutes-aus-waldhessen.de, Gutes aus Waldhessen e. V., 06621/87– 2209.

 

 

Beitrag vom 20. Oktober 2016

Betriebsübergaben in der Landwirtschaft

 Bei Betriebsübergaben ist zu berücksichtigen, dass die Zahlungsansprüche im Rahmen der Direktzahlungen in einem gesonderten Verfahren auf den neuen Betriebsleiter übertragen werden müssen. Voraussetzung hierfür ist die Registrierung des Hofnachfolgers als künftiger Betriebsinhaber, die bereits im Vorfeld der Antragskampagne 2017 vorgenommen werden sollte (bis spätestens Mitte Januar 2017). Ein entsprechendes Formular für die Registrierung als Betriebsinhaber ist im Fachdienst Ländlicher Raum, Hubertusweg 19 in Bad Hersfeld bzw. unter Tel.: 06621/87-2222 erhältlich. Bei bestehenden HALM-Verpflichtungen ist zu beachten, dass diese zusätzlich formell übertragen werden müssen. Die entsprechenden Übertragungsanträge sind spätestens mit dem Gemeinsamen Antrag 2017 einzureichen.

Thomas Krenzer, Fachdienst Ländlicher Raum, Tel: 06621/87-2221

 

 

Beitrag vom 20. Oktober 2016

Was muss man in der Schweinefütterung beachten, wenn Sojaschrot durch heimische Eiweißfuttermittel ausgetauscht wird?

Der Anbau heimischer Eiweißpflanzen erlebt durch die Änderung der agrarpolitischen Rahmenbedingungen einen deutlichen Anstieg. Mit der bundesrepublikanischen Eiweißpflanzenstrategie sollen – unter Berücksichtigung der internationalen Rahmenbedingungen – Wettbewerbsnachteile heimischer Eiweißpflanzen (Ackerbohne, Futtererbse, Lupinen, Klee, Luzerne, Wicke usw.) verringert werden und die Eiweißimportabhängigkeit vermindert werden.

In Hessen kommt es seitdem zum verstärkten Anbau von insbesondere ertragsstärkeren Ackerbohnen, aber auch von ertragsschwächeren Erbsen. Diese werden vornehmlich in der Schweinefütterung eingesetzt.

Die Ackerbohnen und Erbsen sind sowohl Energie- als auch Proteinträger. Sojaschrot hat Ø ca. 43 – 48% Rohprotein, Ackerbohnen Ø ca. 26 – 27% und Erbsen nur Ø ca. 21 – 22%. Alle Leguminosen sind zudem arm an schwefelhaltigen Aminosäuren wie Methionin, was bei dessen Verfütterung berücksichtigt werden muss. Weiterhin muss berücksichtigt werden, dass die heimischen Eiweißpflanzen Substanzen enthalten die verdauungshemmende Wirkung haben und die auch die Futteraufnahme verringern. Dadurch wird ihr Einsatz in der Schweinfütterung begrenzt. Bei Ackerbohnen und Erbsen sind es vornehmlich die Tannine, die zu Futteraufnahmesenkung und Hemmung eiweißspaltender Enzyme führen. Der Eiweißbedarf ist besonders in der Anfangs- und Mittelmast, der Ferkelfütterung und der Fütterung laktierender Sauen sehr hoch. Bei konventioneller Fütterung ist es sinnvoll einen Teil des Proteinbedarfs weiterhin über Sojaextraktionsschrot und nur einen Teil des Proteinbedarfs aus heimischen Eiweißpflanzen zu decken. In der Endmast und der Fütterung tragender Sauen ist es jedoch möglich den Eiweißbedarf durch heimische Eiweißpflanzen zu decken, da der Bedarf geringer ist und die Mengenbegrenzungen nicht erreicht werden.

Dr. Gerhard Quanz und Kajo Hollmichel, LLH, 06621 9228890

 

 

Beitrag vom 14. Oktober 2016

Kernsperrfrist beachten!

Die neue Düngeverordnung ist bisher noch nicht in Kraft getreten. Daher gilt weiterhin für alle Düngemittel mit wesentlichen N-Gehalten (außer Stallmist) in folgendem Zeitraum ein absolutes Ausbringungsverbot:

Ackerland: 1. November bis 31. Januar

Grünland: 15. November bis 31. Januar

Darüber hinaus gilt ein Aufbringungsverbot, wenn der Boden wassergesättigt, überschwemmt oder tief gefroren ist, sowie durchgängig mit Schnee höher als 5 cm bedeckt ist.

R. Jacob FD Lä Ra, Hubertusweg 19, 36251 Bad Hersfeld, Tel.: 06621-87-2233

 

 

Beitrag vom 14. Oktober 2016

Ausgezeichnet: Gutes aus Waldhessen Mitglied Rotenburg a. d. F. erhält Sonderpreis für HandwerkErlebnisroute – einziger hessischer Preisträger

Zum ersten Mal hat der Bundesverband der Regionalbewegung e.V. (BRB) den Bundespreis REGIO-kommune vergeben. Durch diesen Preis soll auf gute Beispiele erfolgreicher Regionalentwicklung aufmerksam gemacht werden. Fünf Preisträger wurden am 1. Oktober in Berlin ausgezeichnet, ein Preisträger ist das Gutes aus Waldhessen Mitglied mit der HandwerkErlebnisroute. Die HandwerkErlebnisroute zeigt engagierte Persönlichkeiten, die mit ihrer Hände Arbeit, Brot backen, Kochen, Öl pressen, Käse und Wurst machen und Bienen halten. Wir laden Sie zu einem Besuch in ihren Werkstätten, Höfen und Läden ein.

Weitere Infos finden sie unter www.handwerkerlebnisroute.de oder www.gutes-aus-waldhessen.de

 

 

Beitrag vom 19. September 2016

Änderung der beantragten ökologischen Vorrangflächen

Bis zum 04. Oktober 2016 besteht noch die Möglichkeit, Änderungen bei den für das Jahr 2016 beantragten ökologischen Vorrangflächen vorzunehmen. Dies betrifft allerdings ausschließlich die Aussaat von Zwischenfrüchten mit einer Kulturpflanzenmischung. Sofern insbesondere aus witterungsbedingten Gründen die Zwischenfrüchte auf anderen Schlägen angebaut werden sollen, als dies ursprünglich geplant und im diesjährigen Flächenantrag angegeben war, kann bis zum vorgenannten Termin noch ein entsprechender Änderungsantrag gestellt werden. Darin sind sowohl die bisher vorgesehenen als auch die stattdessen gewählten Schläge zu benennen.

Die Formulare und weitere Informationen sind erhältlich im Fachdienst Ländlicher Raum unter Tel.: 06621/87-2221 oder -2255.

 

 

Beitrag vom 19. September 2016

Maisernte und Herbstausaat im Gange

Die Maisernte in unserem Landkreis ist im Gange und auch die Herbstaussaat steht vor der Tür. Das bedeutet ein vermehrtes Auftreten von landwirtschaftlichen Gespannen im Straßenverkehr.
Aktuell ist die Witterung sehr trocken, so dass mit einer geringen Straßenverschmutzung durch anhaftende Erde zu rechnen ist. Sollte sich dies ändern, ist hier besondere Vorsicht angebracht. Verschmutzung von öffentlichen Wegen gilt es, entsprechend zu vermeiden.
Besondere Aufmerksam gilt ebenfalls beim Einbiegen auf Feldwege bzw. auf öffentliche Straßen. Landwirtschaftliche Anbaugeräte schwenken aus bzw. Anhänger benötigen einen größeren Radius zum Abbiegen. Wenn auf beiden Seiten mit entsprechender Rücksicht gehandelt wird, können Unfälle durch umsichtiges Handeln vermieden werden.

 

 

Beitrag vom 01. September 2016

Hilfspaket für Milcherzeuger

Aufgrund der Absatzkrise im Milchsektor wird es eine Prämie für die Reduzierung der Milchproduktion geben (sog. Milchverringerungsbeihilfe). Landwirtschaftliche Betriebe, die mindestens im Juli 2016 noch Milch erzeugt haben, können bei Reduzierung der gelieferten Milchmenge im Zeitraum Oktober bis Dezember 2016 eine Verringerungsprämie von 0,14 € je weniger erzeugtem kg Kuhmilch erhalten. Bezugsgröße ist die produzierte Milch im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres (Oktober bis Dezember 2015). Die Verringerung der Milchmenge kann maximal 50 % und muss mindestens 1500 kg betragen. Die Antragsfrist endet am 21.09.2016 um 12.00 Uhr.

Weitere Informationen sind erhältlich im FD Ländlicher Raum unter Tel.: 06621/87-2221 oder -2255.

 

 

Beitrag vom 25. August 2016

Für Bäuerinnen und alle Frauen aus der Region:

  • Sie sind auf der Suche nach einer beruflichen Herausforderung?
  • Sie möchten sich einen flexiblen und selbstbestimmten Zuerwerb aufbauen?
  • Sie arbeiten gerne mit Menschen?
  • Dann bringen Sie alle Voraussetzungen mit, um das Team des Vereins mobiLa e.V. zu verstärken.

Der Verein mobiLa e.V. wurde auf Initiative des Bezirkslandfrauenvereins Rotenburg gegründet. Innerhalb des Vereins haben sich Frauen organisiert und ein Service-Netzwerk für haushaltsnahe Dienstleistungen hier im Landkreis ins Leben gerufen. Als selbstständige Unternehmerinnen bieten Mitglieder des Vereins haushaltsnahe Dienstleistungen an.

Der Verein bietet Bäuerinnen und Frauen hier in der Region eine Einkommensalternative mit flexiblen Arbeitszeiten und kurzen Anfahrtswegen.

Die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen ist enorm. In fast jedem Dorf leben Menschen, die ihren Alltag aus unterschiedlichen Gründen nicht selber bewältigen können. Genau hier können Sie sich einbringen

Ansprechpartnerin:  Gudrun Raschke

 

 

Beitrag vom 15. August 2016

Pflegeverpflichtung für Stilllegungsflächen

Brachliegende bzw. stillgelegte Acker- oder Dauergrünlandflächen müssen mindestens einmal jährlich gemulcht oder gemäht werden, damit sie in einem guten landwirtschaftlichen Zustand verbleiben. Falls keine entsprechenden Pflegemaßnahmen durchgeführt werden, verlieren die Flächen den Status der Förderfähigkeit für die Direktzahlungen (Betriebsprämie).

Weitere Informationen sind erhältlich im Fachdienst Ländlicher Raum, Hubertusweg 19, Bad Hersfeld, Tel.: 06621/87-2221.

 

 

Beitrag vom 29. Juli 2016

Buchführung zeitnah erstellen!

Das WJ 2015/16 neigt sich dem Ende zu: niedrige Erzeugerpreise mit wenig positiven Aussichten, eine zunehmende Spezialisierung und ein steigender Fremdkapitaleinsatz führen dazu, dass die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit in vielen Betrieben zu einer wachsenden Herausforderung geworden ist. Bringen Sie Ihre Belegsammlung jetzt auf den aktuellsten Stand, damit Sie zeitnah Rückberichte des laufenden WJ erhalten. Eine detaillierte Unternehmens- und Schwachstellenanalyse ist nur möglich, wenn die Unterlagen regelmäßig von der Buchstelle gebucht werden. Reserven im Unternehmen werden schneller erkannt, der ungetrübte Blick in die Zukunft kann nur gelingen, wenn zuvor alle Daten sorgfältig aufbereitet wurden. Eine zügige Bearbeitung ist somit für Sie ein Informa-tionsgewinn, den Sie unbedingt nutzen sollten.

Anne Mawick, LLH, Landwirtschaftszentrum Eichhof

 

 

Beitrag vom 22. Juli 2016

Schlagkarteien bei HALM-Teilnahme

Teilnehmer an den HALM-Fördermodulen Grünlandextensivierung, Blühflächen sowie Beibehaltung von Zwischenfrüchten über den Winter sind verpflichtet, die durchgeführten Maßnahmen in einer Schlagkartei zu dokumentieren. Im Falle der Grünlandextensivierung betrifft dies insbesondere Art und Zeitpunkt der Nutzung (bei Beweidung auch Anzahl der Tiere). Bei Blühflächen sind neben dem Zeitpunkt der Aussaat auch eventuell erfolgte Pflegemaßnahmen aufzuzeichnen. Der Anbau von Zwischenfrüchten muss ebenfalls in der Ackerschlagkartei dokumentiert werden. Für die Aufzeichnungen beim Grünland kann das Formblatt „Schlagkartei“ verwendet werden, das im Fachdienst Ländlicher Raum, Hubertusweg 19 in Bad Hersfeld erhältlich ist (Tel.: 06621/87-2221). Eine nicht oder nicht vollständig geführte Schlagkartei führt zum Verlust der Beihilfe im jeweiligen Förderjahr.

Thomas Krenzer, Fachdienst Ländlicher Raum Bad Hersfeld, Tel: 06621/87-2221

 

 

Beitrag vom 08. Juli 2016

Die neuen Frühkartoffeln sind da- direkt ab Hof!

Für den Kauf der Kartoffeln direkt vom Bauernhof sprechen die Frische, die qualitativ hochwertigen Knollen und der direkte Kontakt zum Erzeuger. Der Verbraucher kauft kein anonymes Produkt sondern ein heimisches Erzeugnis, angebaut in Waldhessen von heimischen Landwirten.

Weitere Infos zu Bezugsmöglichkeiten finden sie unter www.gutes-aus-waldhessen.de Gutes aus Waldhessen e. V., 06621/87 – 2209.

 

 

Beitrag vom 04. Juli 2016

Rationen und Kraftfuttereinsatz überprüfen

In Zeiten niedriger Milchpreise und z.T. nicht kostendeckender Erlöse gilt es umso mehr, mögliche Schwachstellen in der Milchkuhfütterung aufzudecken und abzustellen. Die Futterkosten machen knapp 50% der Vollkosten in der Milchkuhhaltung aus. In erster Linie müssen die Rationen am Bedarf der Tiere ausgerichtet sein, so dass neben einer angepassten Milchleistung vor allem die erlösrelevan-ten Milchinhaltsstoffe stimmen! Hier kommt der Grobfutterqualität neben der Energie- und Protein-ausstattung auch hinsichtlich der Strukturversorgung der Tiere mit Rohfaser eine überragende Bedeu-tung zu, denn eine um ein Kilogramm höhere Trockenmasseaufnahme/Tier/Tag ersetzt knapp ein Ki-logramm Zukauf-Kraftfutter und „stabilisiert den Pansen“. Eine Reduzierung des Kraftfutterangebotes und damit einhergehender Unterschreitung des notwendigen Nährstoffbedarfs, vor allem in der frühen Laktationsphase, ist kontraproduktiv und führt zur Mobilisation von Körpersubstanz und erhöht damit die Gefahr von Stoffwechsel- (Ketose) und Fruchtbarkeitsstörungen. Darüber hinaus muss die Not-wendigkeit des Einsatzes vor allem teurer Spezialfuttermittel, z.B. pansengeschützter Fette oder Prote-infuttermittel, überprüft werden. Dazu gehört auch das regelmäßige Kontrollieren des KF-Verbrauchs. Mindestens alle 14 Tage sollte der KF-Aufwand je kg Milch berechnet werden, indem der KF-Aufwand in kg (Mischwagen, Transponder, Trogration) durch die Menge an kg Milch (Tank-, Separa-tions-, Kälber-, Ab-Hof- und Haushaltsmilch) geteilt wird. Die damit errechnete „Kraftfuttereffizienz“ sollte knapp 250 – 270 Gramm/kg Milch nicht überschreiten! Hierzu gehört auch eine regelmäßige Kalibration der Transponderanlagen. In Praxiserhebungen wurden Abweichungen von bis zu 25% Über- oder Unterdosierung ermittelt.

Thomas Bonsels, LLH Kassel, Tel.: 0561-7299275

 

Beitrag vom 24. Juni 2016

Jetzt wird’s eng – Liquiditätssicherung wichtiger denn je

Leider beschäftigen sich viele Betriebsleiter erst in schwierigen Zeiten mit dem Thema Liquiditätssi-cherung und –planung. Liquiditätsreserven bilden, die Konditionen des Kontokorrentkontos verhandeln und eine ausreichende Kreditlinie einrichten, gelingt viel leichter in guten Zeiten. Trotzdem gilt: Stecken Sie den Kopf nicht in den Sand! Bleiben Sie aktiv, gehen Sie auf Ihre Hausbank zu und erklären Ihre derzeitige Situation, damit Sie die optimalen Konditionen für Ihren Betrieb realisieren können.

Prüfen Sie die vorhandenen Darlehen im Unternehmen: Haben Sie in der Vergangenheit bei den Laufzeiten Ihrer Darlehen auf Fristenkongruenz geachtet? Landwirte neigen häufig dazu, Ihre Investitionen zu kurz zu finanzieren, so dass die Tilgungen in finanziell angespannten Zeiten eine erhebliche Belastung darstellen. Versuchen Sie eine Tilgungsaussetzung mit oder ohne Verlängerung der Darlehenslaufzeit zu erreichen. Prüfen Sie Betriebsmittelkredite zum Umschulden von Verbindlichkeiten auf Ihrem Kontokorrentkonto. In der Krise geht es darum, die Liquidität im Unternehmen zu sichern. Dazu gehört: Skonti nutzen, Zahlungsziele einhalten oder erweitern, Betriebsmittelvorräte prüfen und ggf. abbauen sowie die privaten Entnahmen zu kontrollieren. Auch kann durch einen Stundungsantrag eine hohe Einkommenssteuerbelastung aus den Vorjahren beim zuständigen Finanzamt (i.d.R. 6% Verzinsung) geschoben werden und auch die Möglichkeit, Ihre Einkommenssteuervorauszahlungen zu senken, kann Mittel sein, die Krisensituation positiv zu beeinflussen.

Anne Mawick, LLH Landwirtschaftszentrum Eichhof

 

 

Beitrag vom 10. Juni 2016

Getreide- und Rapsmarkt

Das USDA schätzt im Moment das weltweite Weizenangebot für WJ 2016/17 mit 726 Mio. t auf das zweithöchste jemals erreichte Niveau. Die Bestände werden bis Ende 2016/17 etwa 36 % des jährlichen Bedarfs erreichen, dies ist ein in den vergangenen Jahren selbst zu Interventionszeiten nie erreichter Wert.
Trotzdem reagiert der Kassamarkt gelassen auf diese Zahlen. Deutlich fallende Kurse werden nicht erwartet. Für prompte Ware blieben die Preise nahezu unverändert. Allerdings geht das Auf und Ab an den Terminmärkten weiter. Bei einer Aussicht auf eine weitere gute Ernte in Europa sind aber Perspektiven auf bessere Preise im Moment kaum gegeben. Die Preise für  alterntigen Raps verbessern sich, da er allmählich zur Mangelware wird und die Sojakurse überraschend fest tendieren, was auch gemeinsam mit dem gestiegenen Ölpreis auf den Raps abfärbt.

Anne Mawick LLH, Landwirtschaftszentrum Eichhof

 

 

Beitrag vom 03. Juni 2016

Aktuelle Information zur Bienenseuche „Amerikanische Faulbrut“

Die Bekämpfung der Amerikanischen Faulbrut der Bienen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Der letzte noch bestehende Sperrbezirk in Ludwigsau-Mecklar wurde Mitte Mai aufgehoben. Derzeit existiert kein Sperrbezirk im Landkreis. Trotzdem ist Wach-samkeit geboten. Auf das Erfordernis einer Gesundheitsbescheinigung beim Erwerb von Bienenvöl-kern wird nochmals hingewiesen.

FD Veterinärwesen; Tel. 06621-872302

 

 

Beitrag vom 15. April 2016

Ende der Antragsfrist Flächen 2016

Am 17.05.2016 endet die Abgabefrist für den Gemeinsamen Antrag Flächen 2016. Bei Anträgen, die nach diesem Termin eingereicht werden, müssen die beantragten Beihilfen um 1 % je Kalendertag Verspätung gekürzt werden. Ebenso sind bis zum 17.05.2016 noch Änderungen in den bereits gestellten Anträgen möglich. Anträge auf Teilnahme am Agrarumweltprogramm HALM (Hessisches Programm für Agrarumwelt- und Landschaftspflegemaßnahmen) können noch bis zum 01. Oktober 2016 gestellt werden. Dies betrifft sowohl Neueinsteiger als auch die Erweiterung bereits bestehender Verpflichtungen. Ebenfalls bis zum 01. Oktober sind Verringerungsanträge zu stellen, sofern HALM-Flächen ab dem Jahr 2017 nicht mehr zur Verfügung stehen.

Infos beim FDLR unter 06621/ 872230

 

 

Beitrag vom 15. April 2016

Der erste Fruchtaufstrich des Jahres ist fertig

Jetzt blüht der Löwenzahn, das gibt uns die Möglichkeit etwas Kulinarisches daraus zu zaubern. Also genau die richtige Zeit unseren Löwenzahn Fruchtaufstrich herzustellen. Lassen Sie sich von dem Geschmack überraschen.

Weitere Infos zu den Bezugsquellen finden sie unter www.gutes-aus-waldhessen.de, Gutes aus Waldhessen e. V., 06621/87– 2209.

 

 

 Beitrag vom 15. April 2016

Umzug des Veterinäramtes

Der Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz ist umgezogen. Seit Ostern finden Sie uns in der Wilhelm-Wever-Straße 1 („Wever Haus“, Hersfelder Kleiderwerke) im 2. Stock.
Die Öffnungszeiten:

 

  • Mo. – Mi. 08:00-16:00 Uhr;
  • Do. 08:00-17:30 Uhr,
  • Fr. 08:00-13:00Uhr,

Abgabezeiten für Trichinenproben durch Jäger, Untersuchungszeiten der Trichinenproben und Telefonnummern sind unverändert. Parkplätze befinden sich im Innenhof.

Weitere Infos unter 06621/87-2302

 

 

Beitrag vom 18. März 2016

Wildspezialitäten aus dem Seulingswald

Jetzt zu Ostern ist die Zeit für Reh-, und Wildschweinfleisch aus heimischer Wildbahn. Unter dem Markennamen „Seulingswälder” bietet die Region Fleisch- und Wurstprodukte ausschließlich von frei lebendem Wild aus einem der größten Waldgebiete Hessens an. Die Zubereitung von kulinarischen Köstlichkeiten wie Rehrücken, Hirschmedaillons, oder Wildschweinsteaks muß kein Buch mit sieben Siegeln sein, Rezepte finden sie unter:

www.seulingswälder.de oder unter www.gutes-aus-waldhessen.de. 

 

 

Beitrag vom 11. März 2016

Rinderkrankheit BHV1 – Hessen ist anerkannt BHV1-frei

Seit Mitte Dezember 2015 ist Hessen nun auch BHV1-frei. Quarantänen zum Verbringen von hessischen Rindern in andere Bundesländer müssen nun nicht mehr durchgeführt werden. Für das Verbringen von Rindern aus den letzten nicht BHV1-freien Bundesländern nach Hessen muss nun eine Quarantäne stattfinden, aber dies betrifft ab jetzt nur die abgebenden Betriebe in diesen Bundesländern. Mittlerweile sind alle Bundesländer außer dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Schleswig-Holstein BHV1-frei. Neu ist auch, dass für hessische Rinder aus ungeimpften Beständen eigentlich keine BHV1-Bescheinigungen mehr erforderlich sind. Um aber den BHV1-Betriebsstatus nicht zu gefährden, wird trotzdem empfohlen, Tiere nur mit einer entsprechenden Freiheits-bescheinigung einzustallen. Die Untersuchungspflicht (Blut alle 12 Monate / Milch alle 6 Monate) zur Aufrechterhaltung des Status gemäß BHV1-VO gilt weiterhin.

FD Veterinärwesen und Verbraucherschutz Bad Hersfeld; Tel.: 06621-872302.

 

 

Beitrag vom 29. Januar 2016

Förderung von Investitionen zur Diversifizierung (FID)

Im Rahmen der Einzelbetrieblichen Förderung (EFP) können landwirtschaftliche Unternehmer, deren Ehegatten sowie mitarbeitende Familienangehörige bei Investitionen zur Schaffung zusätzlicher Einkommensquellen eine Förderung erhalten. Damit soll ein Beitrag zur Erhaltung der Wirtschaftskraft des ländlichen Raumes geleistet werden. Beispielhaft wäre hier zu nennen: die Schaffung eines Bauernhofladens, Bauernhofcafes, Friseursalons, die Einrichtung eines Partyservices, die Anschaffung eines Verkaufsautomatens und Investitionen in der Sparte „Urlaub auf dem Bauernhof“ bis zu 25 Gästebetten. Nicht förderfähig hingegen sind Investitionen in den Bereichen Biorohstoffe, erneuerbare Energien und Kurzumtriebsplantagen.
Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen beträgt 10.000 €. Es wird ein Zuschuss von bis zu 25 % der förderfähigen Investitionskosten gewährt. Nicht förderfähig sind unter anderem die Umsatzsteuer, der Landkauf, die Anschaffung gebrauchter Maschinen und Geräte, die unbare Eigenleistung, laufende Betriebsausgaben sowie die Ablösung von Verbindlichkeiten.
Darüber hinaus ist in Form eines Investitionskonzeptes ein Nachweis über die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens und der durchzuführenden Maßnahme zu erbringen.

Weitere Informationen sind im Fachdienst Ländlicher Raum, Hubertusweg 19 in Bad Hersfeld (Ulrike Klawonn, 06621/87-2229) erhältlich.

 

 

Beitrag vom 21. Januar 2016

Ende Kernsperrfrist

Am 31.01.2016 endet die Kernsperrfrist, d. h. bis dahin herrscht noch ein absolutes Ausbringungsverbot für alle Düngemittel mit wesentlichen N-Gehalten, außer Festmist. Sollte der Boden darüber hin-aus überschwemmt, wassergesättigt, tief gefroren oder durchgängig höher als 5 cm mit Schnee bedeckt sein, bleibt das Verbot der Ausbringung bestehen.

FD, LäRa, R.Jacob, Tel.:06621-87- 2233

 

 

Beitrag vom 21. Januar 2016

Einfuhr/Verbringen von Hundewelpen nach Deutschland

Seit 29.12.2014 muss jeder Hund bei der Einreise nach Deutschland einen Mikrochip, einen Heimtier-ausweis und eine gültige Tollwutimpfung haben. Dies gilt auch für Welpen. Eine Tollwutimpfung ist 21 Tage nach der Impfung gültig, der Welpe muss bei der Tollwutimpfung jedoch mindestens 12 Wochen alt sein, d.h. bei der Einreise muss er mindestens 15 Wochen alt sein. Bei Hunden aus Drittländern ist zusätzlich eine Tollwut-Antikörper-Bestimmung notwendig. Diese darf frühestens 30 Tage nach der Impfung und muss 3 Monate vor der Einreise erfolgen, der Hund wäre bei der Einreise mindestens 7 Monate alt. Diese Regelung gilt auch für erwachsene Hunde bei der Wiedereinreise, z.B. nach einer Urlaubsreise. Probleme gibt es immer wieder bei Hundewelpen, die u.a. von Tierschutzorganisationen nach Deutschland gebracht werden. Die Welpen sind oft deutlich jünger als angegeben. Beim Kauf solcher Hunde ist somit Vorsicht geboten. Diese nicht geimpften Hunde müssen für 2 – 6 Monate unter – kostenpflichtige – Quarantäne gestellt werden, da es in den Herkunftsländern dieser Hunde immer noch Tollwut gibt.

FD VV Tel.: 06621/872302

www.bmel.de/DE/Tier/HausUndZootiere/Heimtiere/_Texte/HeimtiereEinreiseregelung

 

 

Beitrag vom 11. Januar 2016

Was ist beim Einsatz von Futterharnstoff für Milchkühe zu beachten

Betriebsindividuell ist bei vor allem maisbetonten Milchviehrationen zu entscheiden, wie eine ausreichende mikrobielle Proteinsynthese, vor allem bei maisbetonten Rationen, sichergestellt werden kann. In der Regel bietet sich in diesen Fällen der „moderate“ Einsatz von Futterharnstoff (50-80 g/Tier/Tag) auch aus Kostengründen an. Allerdings ist Futterharnstoff immer in eine Kraftfutter-Vormischung einzubringen, ansonsten ist eine gleichmäßige Verteilung in Mischrationen nicht gewährleistet und in der Folge Fütterungsschäden nicht ausgeschlossen! Mit 50g Aufwandmenge an Futterharnstoff werden etwa 800 g Soja- bzw. 1000 g Rapsextraktionsschrot stickstoffmäßig in der Ration ersetzt.
Beim Einsatz von Zusatzstoffen, zu denen neben Konservierungssäuren wie Propion- oder Ameisensäure auch der Futterharnstoff zählt, muss ein „vereinfachtes“ HACCP-Konzept durchgeführt werden, um damit die Anforderungen des Anhang 2 der Futtermittelhygiene-Verordnung einzuhalten, da sie in diesem Fall nicht mehr Primärproduzent sind. Hierzu kann das „Merkblatt für den Einsatz von Futter-mittel-Zusatzstoffen im landwirtschaftlichen Betrieb – Teil 2: Harnstoff und seine Derivate“ genutzt werden.

Th. Bonsels, LLH Kassel, Tel.: 0561-7299275

 

 

Beitrag vom 11. Januar 2016

Total-Misch-Ration stabilisieren

In Folge nacherwärmter Silagen können Säuren zur Stabilisierung der vorgelegten Teil- oder Total-Mischrationen beitragen. Hierbei gibt es allerdings einige Punkte zu beachten.
Beim Einsatz im Futtermischwagen ist auf ein homogenes Einmischen bei Aufwandmengen von knapp 3 Liter je Tonne Futtermischung zu achten. Säuren wie z.B. Propionsäure (99,5 % Propionsäu-re) wirken nur, wenn eine vollständige Benetzung des Futtermittels gewährleistet ist. Beim Einsatz abgeschwächter, weniger korrosiver Produkte wie z.B. Lupro Grain (92 % Propionsäure) oder Lupro-sil NC (53,5 % Propionsäure) ist die Aufwandmenge mit 3,5 bzw. 6,0 Liter je Tonne gemischtes Futter entsprechend höher.
Auch Kaliumsorbat, das Salz der Sorbinsäure (E202), wird zur Stabilisierung von Mischrationen ein-gesetzt. Das Granulat wird mit einer Aufwandmenge von 300-500 g/Tonne Mischration, aufgelöst in 10 Liter Wasser, eingesetzt. Allerdings ist die stabilisierende Wirkung bei schon erwärmten Futtermit-teln eingeschränkt und gegenüber der Propionsäure geringer, wie Versuche an der LVVG in Aulendorf gezeigt haben. Der Gehalt an Kalium beträgt 260 g je kg Futtermittel.
Das beste Ergebnis wurde mit Lupro Grain erzielt. Hier blieb die Mischration, je nach Typ, knapp 2 bis 6 Tage auf dem Ausgangsniveau stabil, während bei Kaliumsorbat eine Temperaturerhöhung schon nach 11 Stunden bei gras- bzw. 3 Tagen bei maisbetonten Rationen eintrat. Unter „normalen“ Bedingungen kann also auch mit Kaliumsorbat stabilisierend in Mischrationen gearbeitet werden, zumal die Kosten gegenüber dem Säureeinsatz deutlich geringer sind.

Th. Bonsels, LLH Kassel, Tel.: 0561-7299275

 

 

 

Praktikum

FOS-Schülerpraktikum

Hochschulpraktikanten:

  • Praktikant Pflanzenproduktion und Stickstoffmanagement
  • Praktikant Kommunikation und Onlinepräsentation

Bachelor-/Masterarbeiten

Termine

Aktuelles

Downloads

Nach oben