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Beitrag vom 21.Dezember 2017

Aktuelles zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Seit einigen Jahren kommt die Afrikanische Schweinepest im Baltikum, in Polen und seit neuestem auch im Osten der Tschechischen Republik vor. In der Wildschweinepopulation hat sich der Erreger in diesen Gebieten bereits fest etabliert. Von Zeit zu Zeit gibt es Erregereinträge in dortige Hausschweinebestände. ASP ist keine Zoonose und daher für Menschen ungefährlich. Beim Schwein führt eine Infektion allerdings zu schweren Krankheitsverläufen mit sehr hoher Sterblichkeit. Die ASP rückt durch abwandernde infizierte Wildschweine langsam aber stetig näher an Deutschland heran. Bedrohlicher ist allerdings ein möglicher Erregereintrag über unachtsam entsorgte infizierte Lebensmittel aus den betroffenen Ländern z.B. auf Rastplätzen. Die Verhütung der Einschleppung ist derzeit die wichtigste Maßnahme.

Fachdienst Veterinärwesen in Bad Hersfeld, 06621-872302

 

 Beitrag vom 15.Dezember 2017

Gemeinsam für Landwirtschaft und Grundwasserschutz

Die Landwirtschaft ist sich ständig ändernden Rahmenbedingungen unterworfen. Wie darauf reagieren? –Wissenschaft und Technik geben Lösungen und Verbesserungen bekannt, Internet und Fachzeitschriften liefern Informationen. Das ist auch gut so! Doch mit Feldversuchen vor Ort können standortspezifische Erkenntnisse hinzugewonnen werden. Ergebnisse kommen dann der heimischen Landwirtschaft und unserem Grundwasser zu Gute. Auch 2017 wurden im Beratungsgebiet der AGLW durch 20 Praxisversuche mit Mais, Gerste, Weizen und Raps sowie durch 290 Felddatenerhebungen wieder wichtige Erkenntnisse zur N-Effizienz der organisch/mineralischen Düngung, zum Zwischenfruchtanbau und zur Bodenfruchtbarkeit gewonnen. Praxisversuche bedeuten für die betreffenden Betriebe einen Mehraufwand und das oft zu arbeitsintensiven Zeiten. Deshalb geht ein besonderer Dank an all jene Betriebe, die im Interesse der heimischen Landwirtschaft und unseres Grundwassers Versuche angelegt haben. Namentlich waren dies in diesem Jahr in Alheim: T. Frankfurt; T. Weitzel, Cornberg: J. Klöpfel, Eiterfeld: Steffen Kohlmann, Hattenbach: M. Baumgardt, Herleshausen: M. Dach, B. Gonnermann, F. Kraus, Hohenroda: K. Dehnert, Niederaula: M. Grenzebach, H. Meckbach, Rotenburg: K. Keim, Schenklengsfgeld: K. Reinhardt, F. Schneider. Zudem danken wir auch allen Betriebsleitern/ -leiterinnen für die kooperative und vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Schutz unseres lokalen Grundwassers und wünschen Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest.

P. Pfister, Dr. WG. Gebauer, B. Lindenborn T.: 06623-933207

 

 Beitrag vom 08.Dezember 2017 

Schwanzbeißen bei Schweinen verhindern

Die bisher in Deutschland an Schweinen mit intakten Schwänzen durchgeführten Untersuchungen haben gezeigt, dass die bloße Einhaltung der Mindestanforderungen der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung nicht ausreicht, Schwanzbeißen zu verhindern bzw. auf einem tolerierbaren Niveau zu halten. Der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen ein Beratungskonzept zur „Verbesserung des Tierschutzes beim Schwein“ entwickelt. Dieses beinhaltet Verbesserungen in der Haltung in der Ferkelaufzucht und der Schweinemast. Ziel ist insbesondere in konventionell wirtschaftenden Betrieben den Umfang an Schwanzbeißen bei Schweinen mit unkupierten Schwänzen auf ein tolerierbares Maß zu vermindern. Nähere Informationen unter: www.llh.hessen.de

 

Beitrag vom 05.Dezember 2017 

 Grassilage 2017

Die Trockenmassegehalte liegen, sowohl beim 1. (Ø 38,0%) als auch beim 2. (Ø 42,6%) und 3. Schnitt (38,3%) im Zielbereich bei moderaten Rohaschegehalten mit knapp 10 % je kg TM. Die Rohproteingehalte liegen bei 15,9% (1. Schnitt), 15,4% beim 2. Schnitt und 17,5% beim 3. Schnitt, die Energiegehalte bei 6,3 (1. Schnitt), 6,0 (2. Schnitt) und 6,2 MJ NEL/kg TM beim 3. Schnitt. Die ruminale Stickstoffbilanz (RNB) liegt bei Ø 2,3-4,8 g/kg TM, allerdings bei ca. 15% der Silagen unter einem Gramm je kg TM. Hier ist betriebsindividuell zu entscheiden, wie eine ausreichende mikrobielle Proteinsynthese, vor allem bei maisbetonten Rationen, sichergestellt werden kann. In der Regel bietet sich in diesen Fällen der „moderate“ Einsatz von Futterharnstoff (50-80 g/Tier/Tag) auch aus Kostengründen an. Mit 50g Aufwandmenge an Futterharnstoff werden etwa 800 g Soja- bzw. 1000 g Rapsextraktionsschrot stickstoffmäßig in der Ration ersetzt. Allerdings ist Futterharnstoff immer in eine Kraftfutter-Vormischung einzubringen und ein „vereinfachtes“ HACCP-Konzept durchzuführen. Die Mineralstoffgehalte liegen im Normalbereich, die Kationen-Anionen-Bilanz (DCAB), in Abhängigkeit vom Kaliumgehalte zu sehen, beträgt je nach Schnitt 307 – 441 meq/kg TM. Die Gesamtration sollte einen Kaliumgehalt von 1,5 % in der TM nicht überschreiten. Knapp 26 % der Silagen des 1. und etwa 16 % des 2. Schnittes weisen Restzuckergehalte von mehr als 8 % i.d.TM auf. In der Regel handel es sich hierbei auch um Silagen mit einem erhöhten TM-Gehalt bzw. pH-Wert Hier besteht bei Öffnen des Silos geringer Entnahme/Vorschub die Gefahr der Nacherwärmung.

Thomas Bonsels, LLH Kassel, 0561-7299275

 

Beitrag vom 17. November 2017 

Besondere Ernteermittlung (BEE) 2017

Im Jahr 2017 wurden im Landkreis Hersfeld-Rotenburg 33 Betriebe ausgewählt, um Daten für die BEE zu liefern. Es wurden 6 Winterweizenschläge, 10 Wintergerstenschläge, 14 Roggenschläge sowie 3 Rapsschläge beprobt. Dabei wurde beim Winterweizen ein durchschnittlicher Ertrag von 78,2 dt/ha ermittelt. Die Spanne reichte von 54,8 – 111,1 dt/ha. Bei der Gerste wurden 72,4 dt/ha ermittelt (52 – 84,6 dt/ha). Konventionell angebauter Roggen erreichte 64,9 dt/ha ( 30.8 – 80.8 dt/ha); ökologisch 31,5 dt/ha ( 16,5 – 42,2 dt/ha). Der Raps erzielte einen Durchschnitt von 23,77 dt/ha.

Reiner Hollstein, Fachdienst Ländlicher Raum Bad Hersfeld; 06621 – 87 2232

 

 

 Beitrag vom 17. November 2017 

Von welchen Getreide- und Leguminosenqualitäten können wir im Erntejahr 2017 ausgehen?

Die Erntebedingungen 2017 waren überwiegend ungünstig. Bei schwereren Böden sind Ertragseinbußen festzustellen. Die Analysenwerte zeigen, dass sämtliches Getreide als auch die Leguminosen feuchter als in den Vorjahren eingefahren wurden (Trockenmassegehalte (TM) von 81,8% bis 91,8%). Bei TM-Gehalten unter 86% in der Ernte ist eine Trocknung oder eine Konservierung mit Säuren zur Qualitätssicherung erforderlich. Hohe Rohproteingehalte (XP) kennzeichnen in diesem Jahr die Getreide- und Leguminosenernte, aber auch große Schwankung in den Gehalten (Weizen von 6,3% bis 14,9% XP). Für eine adäquate Versorgung der Tiere mit den entsprechenden Nährstoffen sind unbedingt betriebsspezifische Analysen erforderlich. Die „Umsetzbare Energie (ME)“ ist in diesem Jahr bei Gerste und Weizen als auch den Ackerbohnen exakt auf dem Vorjahresniveau oder leicht darüber. Mykotoxinbelastung war bei dem überwiegend Teil der Proben (85 %) unauffällig.

Dr. G. Quanz, LWZ Eichhof, Fachgebiet „Fachinformation Tierhaltung“, 06621-9228890

 

 

 Beitrag vom 06. November 2017 

Versicherungen überprüfen – Kfz-Police rechtzeitig kündigen!

In jedem Herbst fragen sich Autobesitzer, ob sie die richtige Kfz-Versicherung abgeschlossen haben. Was ist zu beachtet?
Versicherungsordner regelmäßig ausmisten; eine tabellarische Übersicht mit den wichtigsten Rubriken, Inhalten, Beiträgen, Laufzeiten und Versicherungsnummern ist empfehlenswert. Die Ordnung bringt Übersicht und Vorteile bezüglich Kosten, Versicherungsbedarf und Erweiterungen, Kündigungen und möglichst vorteilhafter neuer Vertragsabschlüsse! Wichtig: während die normale Kündigungsfrist bei VS-Verträgen 3 Monate beträgt, kann die Kfz-Versicherung einen Monat vor Ende des Versicherungsjahres (Kalenderjahr) gekündigt werden – Stichtag ist der 30. Nov. Der November ist daher der richtige Zeitraum, um Verträge zu checken und fristgerecht zu kündigen. Nachfolgend Tipps zum Vertragsabschluss bei der Kfz-Versicherung:
1. Unbegrenzte Deckung in der Haftplicht vereinbaren. 2.Vollkaskoversicherung (VK) nur bei neuen bzw. neuwertigen Fahrzeugen. 3. Teilkaskoversicherung (TK) bei älteren Fahrzeugen. 4. Selbstbeteiligung bei VK/TK vereinbaren – VS-Prämie kostengünstiger. 5. Bagatellschäden besser selbst bezahlen. 6. Rabatte (Begrenzung auf gefahrene km/Jahr) nur beantragen, wenn man Auflagen einhalten kann. 7. Evtl. alle Fahrer im Betrieb und Familie mit einschließen – auch Mitarbeiter/Azubis. 8. Einschluss von Fahrern unter 23 Jahre wird bei einigen Versicherern deutlich teurer. 9. Auto-Schutzbrief nicht doppelt abschließen (wenn z.B. bereits ADAC- oder AvD-versichert). 10. Insassen-Unfallversicherung ist unnötig.
Mehrere Angebote einholen, für mehrere Kfz ggf. über Flottenvers. nachdenken.

U. Stahl, LLH Kassel

 

 

 Beitrag vom 06. November 2017 

Verbot der Schlachtung hochtragender Rinder

Seit 01.09.2017 ist es nach dem Tiererzeugnisse-Handels-Verbotsgesetz u.a. verboten, ein Rind, das sich im letzten Drittel der Trächtigkeit befindet, zum Zweck der Schlachtung abzugeben. Das Verbot gilt u.a. nicht, wenn die Tötung des Rindes im Einzelfall nach tierärztlicher Indikation geboten ist und überwiegende Gründe des Tierschutzes einer Abgabe zur Schlachtung nicht entgegenstehen. Der Tierarzt hat dann dem Tierhalter unverzüglich eine entsprechende Bescheinigung auszuhändigen. Die Bescheinigung ist vom Tierhalter mindestens drei Jahre aufzubewahren. Ein Verstoß gegen das Schlachtverbot wird mit einem Bußgeld geahndet.

Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Telefon 0 66 21 – 87 23 02

 

 

Beitrag vom 27. Oktober 2017

STV-Erinnerungsschreiben für Wirtschaftsjahr 2016/17

Wieder erinnert die Saatgut-Treuhandverwaltung (STV) daran, die Sorten und Mengen zum durchgeführten Nachbau noch zu melden. Doch hier ist Vorsicht geboten. Da die Meldung nach dem 30.06. des betreffenden Wirtschaftsjahres gemacht würde, kann man sich nicht mehr auf das Nachbauprivileg berufen, da dies nur bei Einhaltung der Zahlungspflicht bis zum 30.06. gilt.
Für danach gemeldete Nachbaumengen müsste man neben der Nachbaugebühr auch Schadenersatz bezahlen, d.h. das doppelte (im Wiederholungsfall sogar das achtfache!). Außerdem wird eventuell eine Unterlassungserklärung eingefordert.
Sollte Ihnen Ihr Nachbausaatgut ein Aufbereiter gereinigt haben und Sie diesem den Sortennamen genannt haben, besteht die Möglichkeit, dass die STV auch noch nach dem 30.06. durch den Aufbereiter Anhaltspunkte für Ihren Nachbau erhält und Sie mit diesen anschließend konfrontiert (Sortennamen sind dann normalerweise in Ihrem Formular für die Nachbauerklärung eingedruckt – bitte unbedingt prüfen!). In diesem Fall sind Sie eventuell auch später noch Auskunftspflichtig.

C. Schulin, 0160 4715753

 

 

Beitrag vom 27. Oktober 2017

Landwirtschaftliche Hinweise zur Grünlandpflege

Grünlandnarben nicht überstrapazieren u. für eine optimale Überwinterung mit einer Wuchshöhe von ca. 7 – 10 cm in die Vegetationsruhe schicken. Gräser lagern im Herbst Reservestoffe in Wurzel – bzw. Stoppelzone ein; frostempfindliche u. auswinterungsanfällige Arten (z.B. Dt. Weidelgras) sind zur Überwinterung auf diese Reservestoffe angewiesen! In den letzten Wochen nicht genutzte Flächen möglichst nochmals mähen bzw. üppige Geilstellen mulchen; ansonsten bieten diese Flächen eine gute Deckung für Feldmäuse, neigen zur Verpilzung u. treiben im Frühjahr verzögert aus. Den Aufwuchs ggf. abfahren.

K.-H. Claus, LLH HEF/FD; 0160 90725736

 

 

Beitrag vom 20. Oktober 2017

Gänsebraten – frisch aus der Region

Wer auf regionale Herkunft seines weihnachtlichen Gänsebratens und auf artgerechte Haltung Wert legt, sollte sich seine Weihnachtsgans rechtzeitig sichern. Unsere Weihnachtsgänse sind ausschließlich mit Getreide und Gras gefüttert und werden im eigenen Betrieb geschlachtet. Auf unserer Internetseite finden Sie im Dezember ein Rezept, wie die waldhessische Weihnachtsgans gelingt.

Weitere Infos zu den Bezugsquellen finden sie unter www.gutes-aus-waldhessen.de, Gutes aus Waldhessen e. V., 06621/87– 2209.

 

 

Beitrag vom 11. Oktober 2017

Nmin-Bodenprobenentnahme 2017

Vor dem Hintergrund der neuen DVO sind Untersuchungen der Nmin-Gehalte im Herbst besonders wertvoll, denn sie geben einen Hinweis, ob die angebauten Kulturen optimal gedüngt und eine hohe Ausnutzung der organischen Düngung erreicht wurde. Zum Schutz ihrer Trinkwasservorkommen unterstützen die Kommunen Alheim, Cornberg, Eiterfeld, Friedewald, Hauneck, Heringen, Herleshausen, Hohenroda, Kirchheim, Neuenstein, Niederaula, Philippsthal, Ringgau, Ronshausen, Rotenburg a.d.F. und Schenklengsfeld ihre Landwirte über das Beratungsangebot der AGLW seit Jahren erfolgreich. So werden im Auftrag der AGLW auch in diesem Herbst (ab dem 13.10.) in Wasserschutz- bzw. –einzugsgebieten wieder Nmin-Bodenproben mit einem Jeep bzw. mit einem John Deere Gator entnommen. Die Ergebnisse (z.T. incl. Grundnährstoffuntersuchung) werden ab November mit den Bewirtschaftern der Flächen besprochen.

Dr. Gebauer, AGLW, Tel.: 06623/933207

 

 

Beitrag vom 21. September 2017

Betriebsübergaben in der Landwirtschaft

Bei Betriebsübergaben ist zu berücksichtigen, dass die Zahlungsansprüche im Rahmen der Direktzahlungen in einem gesonderten Verfahren auf den neuen Betriebsleiter übertragen werden müssen. Voraussetzung hierfür ist die Registrierung des Hofnachfolgers als künftiger Betriebsinhaber, die bereits im Vorfeld der Antragskampagne 2018 vorgenommen werden sollte (bis spätestens Mitte Januar 2018). Ein entsprechendes Formular für die Registrierung als Betriebsinhaber ist im Fachdienst Ländlicher Raum, Hubertusweg 19 in Bad Hersfeld bzw. unter Tel.: 06621/87-2222 erhältlich. Bei bestehenden HALM-Verpflichtungen ist zu beachten, dass diese zusätzlich formell übertragen werden müssen. Die entsprechenden Übertragungsanträge sind spätestens mit dem Gemeinsamen Antrag 2018 einzureichen.

 

 

Beitrag vom 21. September 2017

Die Kartoffeln sind da- direkt ab Hof!

Für den Kauf der Kartoffeln direkt vom Bauernhof sprechen die Frische, die qualitativ hochwertigen Knollen und der direkte Kontakt zum Erzeuger. In diesem Jahr NEU Süßkartoffeln. Der Verbraucher kauft kein anonymes Produkt sondern ein heimisches Erzeugnis, angebaut in Waldhessen von heimischen Landwirten.

Gutes aus Waldhessen e. V., 06621/87 – 2209

 

 

Beitrag vom 15. September 2017

Neue Düngeverordnung (DVO) Sperrfristen/Gewässerabstände

Auf Ackerland darf nach Ernte der Hauptfrucht bis zum 31.01. kein Stickstoff (N) gedüngt werden. Ausnahmen: In Zwischenfrüchten, Winterraps und Feldfutter ist die Düngung bis zum 1.10. erlaubt, wenn die Aussaat bis zum 15.9. erfolgte. Dasselbe gilt für Wintergerste nach Getreidevorfrucht bei Aussaat bis zum 1.10.. Auf Grünland und bei mehrjährigem Feldfutterbau gilt das N-Düngeverbot vom 1.11. bis 31.1.. Festmist und Kompost dürfen nicht vom 15.12. bis zum 15.1 aufgebracht werden.
Zu Gewässern sind bei der Ausbringung folgende Abstände einzuhalten: Grundsätzlich mindestens vier Meter zur Böschungsoberkante, bei Grenzstreueinrichtung beträgt der Abstand einen Meter. Bei einer Hangneigung ab 10 % müssen fünf Meter Abstand zur Böschungsoberkante eingehalten werden, das gilt auch für Festmist.

R. Jacob, FDLäRa Bad Hersfeld, Tel.: 06621-872233

 

 

Beitrag vom 28. August 2017

HALM-Antragsfrist endet am 02.10.2017

Bis zum 02.10.2017 können noch Anträge nach dem Hessischen Programm für Agrarumwelt- und Landschaftspflegemaßnahmen (HALM) gestellt werden. In diesem Zusammenhang wird insbesondere auf die Möglichkeit von Verringerungs- und Übertragungsanträgen hingewiesen. Sofern eine Fläche mit bestehender HALM-Verpflichtung dem Betrieb im kommenden Jahr nicht mehr zur Verfügung steht, kann für diesen Schlag bis zum vorgenannten Datum der sanktionslose Ausstieg aus der Verpflichtung beantragt werden. Eine andere Variante ist die Übertragung von bestehenden HALM-Verpflichtungen an den neuen Bewirtschafter der Fläche. Auch in einem solchen Fall muss der Übertragungsantrag bis zum 02.10.2017 gestellt werden.

Weitere Infos unter Tel. 06621/87-2221.

 

 

Beitrag vom 11. August 2017

Neue Düngeverordnung (DVO) Düngebedarfsermittlung

Neben den Nährstoffvergleichen, die wie bisher anzufertigen sind, ist nach der neuen DVO eine Düngebedarfsermittlung für Stickstoff (N) zukünftig vorgeschrieben. Diese ist vor der Aufbringung wesentlicher Nährstoffmengen (mehr als 50 kg N/ha) in einem vereinfachten Verfahren zu erstellen und zu dokumentieren. Auf der Homepage des Landesbetriebes Landwirtschaft Hessen (LLH) ist ein Vordruck „Vereinfachte N-Düngebedarfsermittlung im Herbst 2017“ zu finden, wo die Dokumentation vorgenommen werden kann. Bei Grünland muss im Jahr 2017 keine Bedarfsermittlung mehr aufgezeichnet werden.

R. Jacob, Fachdienst Ländlicher Raum Bad Hersfeld, Tel.: 06621-87-2233

 

 

Beitrag vom 11. August 2017

Neue Düngeverordnung (DVO) Sperrfristen

Die neue Düngeverordnung trat am 2. Juni 2017 in Kraft und ist bereits zur Herbstbestellung anzuwenden. Die Kernsperrfristen wurden ausgeweitet. Auf Ackerland darf nach Ernte der Hauptfrucht bis zum 31.1. keinen Stickstoff (N) mehr gedüngt werden. Allerdings gibt es Ausnahmen. In Zwischen-früchten, Winterraps und Feldfutter ist die N- Düngung bis zum 1.10 erlaubt, wenn die Aussaat bis zum 15.9. erfolgt. Das gilt auch für W.-Gerste nach Getreidevorfrucht bei Aussaat bis zum 1.10.. Auf Grünland, Dauergrünland und bei mehrjährigem Feldfutterbau gilt das N-Düngeverbot vom 1.11. bis 31.1.. Festmist und Kompost dürfen nicht vom 15.12. bis zum 15.1 aufgebracht werden.

R. Jacob, Fachdienst Ländlicher Raum Bad Hersfeld, Tel.: 06621-87-2233

 

 

Beitrag vom 07. Juli 2017

Unser Produkt im Monat Juli: Frische Salate in der Saison

Die Region bietet im Sommer nun eine große Auswahl von Salaten. Das Angebot reicht aktuell vom Kopfsalat, den Eichblattsalat in grün und rot, den Lollo Rosso und Lollo Bionda sind beides Schnittsalate, die sich nur in ihrer Farbe unterscheiden. Lollo Bionda hat ein durchgehend sattes Grün, der Lollo Rosso färbt sich vom hellen Grün bis hin zu Rot. Die Blätter beider Salatsorten sind zum Ende hin stark gekraust.

Weitere Infos zu Bezugsmöglichkeiten finden sie unter www.gutes-aus-waldhessen.de Gutes aus Waldhessen e. V., 06621/87 – 2209.

 

 

Beitrag vom 23. Juni 2017

Pflegeverpflichtung für Stilllegungsflächen

Brachliegende bzw. stillgelegte Acker- oder Dauergrünlandflächen müssen mindestens einmal jährlich ab dem 01. Juli gemulcht oder gemäht werden, damit sie in einem guten landwirtschaftlichen Zustand verbleiben. Werden die Flächen gemäht, muss das Mähgut entweder abgefahren oder zerkleinert und ganzflächig auf dem Schlag verteilt werden. Eine landwirtschaftliche Nutzung des Mähguts ist aller-dings nur bei solchen Brachflächen möglich, die nicht als ökologische Vorrangflächen ausgewiesen sind. Falls keine entsprechenden Pflegemaßnahmen durchgeführt werden, verlieren die Flächen den Status der Förderfähigkeit für die Direktzahlungen (Basisprämie und Umverteilung).

Weitere Informationen sind erhältlich im Fachdienst Ländlicher Raum, Hubertusweg 19, Bad Hersfeld,

Tel.: 06621/87-2221

 

 

Beitrag vom 23. Juni 2017

Produkte aus unserer Heimat – Genuss im Wandel der Jahreszeiten – ENDLICH – Die Erdbeersaison ist eröffnet!

Erdbeeren sind wahre Vitaminbomben. Ihr Gehalt an lebenswichtigem Vitamin C ist enorm hoch. Nur 100 Gramm Erdbeeren decken bereits den Tagesbedarf an diesem Vitamin fast komplett ab. Erdbeeren sind auch ein sehr vielseitiges Obst. Ob zur traditionellen Erdbeertorte oder einfach nur eingezuckert, lassen sich Erdbeeren wunderbar vernaschen. Unser Mitgliedsbetriebe laden sie ab sofort zur Selbsternte auf ihre Felder ein. Gerne können Sie dort auch schon gepflückte Erdbeeren kaufen.

Weitere Infos zur Erdbeere und ein leckeres Rezept finden sie unter www.gutes-aus-waldhessen.de; Gutes aus Waldhessen e. V., 06621/87– 2209.

 

 

Beitrag vom 02. Juni 2017

Kostenfreie Rücknahme von Pflanzenschutz-Verpackungen – PAMIRA

Verpackungen von Pflanzenschutzmitteln, Spritzenreinigern und Flüssigdüngern werden jetzt wieder gebührenfrei an den Sammelstellen angenommen. Abgabetermine: Eiterfeld Landhandel Brenzel vom 12.06.2017-13.06.2017, jeweils 8:00-17.00 Uhr, von 12:30-13:30 Uhr geschlossen, Bebra Raiffeisen-Waren GmbH vom 22.06.2017-24.06.2017, jeweils 8:00-17:00 Uhr, von 12:00-13:00 Uhr geschlossen und Eschwege Raiffeisen Westfalen Mitte eG, vom 05.07.2017-06.07.2017, jeweils 8:00-17:00 Uhr, von 12:30-13:00 Uhr geschlossen. Alle Verpackungen müssen sauber sein, die Deckel sind getrennt abzugeben.

R. Jacob, Fachdienst Ländlicher Raum, Bad Hersfeld, Tel.: 06621-87-2233

 

Beitrag vom 24.05.2017

Durchführung der Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung (BEE) 2017

Bei der BEE handelt es sich um eine wichtige Erhebung, die für die Erntestatistik und gesamte Einfuhr- und Vorratspolitik der Bundesrepublik Deutschland relevant ist. Weiterhin nehmen die Qualitätsaspekte eine entscheidende Rolle ein. Die Auswahl der Betriebe geschieht in Hessen durch das Statistische Landesamt nach dem Zufallsprinzip und ist nicht beeinflussbar. Die Durchführung der Ernteermittlung erfolgt durch die Mitarbeiter des Landkreises. Diesmal sind im Kreis Hersfeld-Rotenburg 6 Winterweizen-, 10 Wintergersten-, 14 Winterroggen- und 3 Rapsschläge vorgegeben. Die betroffenen Landwirte werden rechtzeitig darüber informiert und die Probeschnitte dann unmittelbar vor der Getreideernte durchgeführt. R. Jacob, Fachdienst Ländlicher Raum, Bad Hersfeld, Tel.: 06621-87-2233

 

Beitrag vom 28.04.2017

Förderung von Investitionen zur Diversifizierung (FID)

Im Rahmen der Einzelbetrieblichen Förderung (EFP) können landwirtschaftliche Unternehmer, deren Ehegatten sowie mitarbeitende Familienangehörige bei Investitionen zur Schaffung zusätzlicher Einkommensquellen eine Förderung erhalten. Damit soll ein Beitrag zur Erhaltung der Wirtschaftskraft des ländlichen Raumes geleistet werden. Beispielhaft wäre hier zu nennen: die Schaffung eines Bauernhofladens, Bauernhofcafes, Friseursalons, die Einrichtung eines Partyservices, die Anschaffung eines Verkaufsautomatens und Investitionen in der Sparte „Urlaub auf dem Bauernhof“ bis zu 25 Gästebetten. Nicht förderfähig hingegen sind Investitionen in den Bereichen Biorohstoffe, erneuerbare Energien und Kurzumtriebsplantagen.

Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen beträgt 10.000 €. Es wird ein Zuschuss von bis zu 25 % der förderfähigen Investitionskosten gewährt. Nicht förderfähig sind unter anderem die Umsatzsteuer, der Landkauf, die Anschaffung gebrauchter Maschinen und Geräte, die unbare Eigenleistung, laufende Betriebsausgaben sowie die Ablösung von Verbindlichkeiten.

Darüber hinaus ist in Form eines Investitionskonzeptes ein Nachweis über die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens und der durchzuführenden Maßnahme zu erbringen.

Weitere Informationen sind im Fachdienst Ländlicher Raum, Hubertusweg 19 in Bad Hersfeld (Ulrike Klawonn, 06621/87-2229) erhältlich.

 

 

Beitrag vom 21.04.2017

Änderungen im Bereich der Agrardieselsteuererstattung für das Verbrauchsjahr 2016

Neben den normalen Hauptanträgen 1140 oder 1142, dessen Einreichfrist am 30.09.2017 endet, müssen nun die Antragsteller 2 Zusatzformulare einreichen, dessen Frist schon am 30.06.2017 endet! Es handelt sich um die Formulare 1139 und 1463! Ohne die Selbsterklärungen und Befreiungsanträge ist keine Antragstellung, bzw. Auszahlung möglich! Sollten sie hierzu Hilfe benötigen, wenden Sie sich an den Kreisbauernverband!

Vorherige Terminabsprache unter 06621-77084, T. Frankfurth

 

 

Beitrag vom 13.04.2017

Produkte aus unserer Heimat – Genuss im Wandel der Jahreszeiten – Aktuelles zu Ostern

Nicht nur das Osterei vom regionalen Huhn ist zu dieser Zeit gefragt, sondern auch das Regionale Bickhuhn und das Brathähnchen aus Waldhessen. Beides wird in diesem Jahr aus BIO Freilandhaltung angeboten. Auch in diesem Jahr bieten Gutes aus Waldhessen Betriebe Eier aus ökologischer Erzeugung, Freilandhaltung, und Bodenhaltung an. Aus welcher Haltung unsere Eier stammen, zeigt ihr Erzeugerkode auf der Schale. 0 = Ökologische Erzeugung, 1 = Freilandhaltung, 2 = Bodenhaltung.

Weitere Infos zu Bezugsmöglichkeiten finden sie unter www.gutes-aus-waldhessen.de Gutes aus Waldhessen e. V., 06621/87 – 2209

 

 

Beitrag vom 07.04.2017

Trichinenprobenentnahme durch Jäger – Schulungstermin 11.05.2017

Jäger dürfen Trichinenproben (Untersuchungspflicht für Wildschweine!) entnehmen und die Wildkörper kennzeichnen, wenn sie entsprechend geschult und von der zuständigen Behörde beauftragt wurden. Die Trichinenproben müssen von den Jägern zu den Trichinenprobenabgabestellen in Bad Hersfeld (Wilhelm-Wever-Straße) oder Rotenburg (Lindenstraße) befördert werden. Verbindliche Anmeldungen zur kostenpflichtigen Schulung inklusive „Starterset“ (45 EUR) am 11.05.2017 um 17.30 Uhr bitte an den Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Wilhelm-Wever-Straße 1, 36251 Bad Hersfeld, Telefon: 0 66 21 – 87 23 02, Email: poststelle.veterinaerwesen@hef-rof.de

 

 

Beitrag vom 24.03.2017

Auskunftsersuchen der Saatgut-Treuhandverwaltung (STV) wegen Nachbaugebühren

  1. Wenn Sortennamen genannt werden, müssen Sie i.d.R. Auskunft nur über die Menge geben (nur auf eigenem Papier!).  Anfragen und Kopie von Antwortschreiben aufheben und abheften.
  2. Anfragen für vorvergangene Jahre unterliegen event. Verjährung, wenn zuvor keine fristgerechte Anfrage (Einzelfallbeurteilung).
  3. Auch Kleinerzeuger (in Hessen bis 18,99 ha Ackerland) sind zur Auskunft verpflichtet, jedoch von der Zahlungspflicht der Nachbaugebühren befreit.
  4. Antworten immer nur schriftlich. Wenn Auskunft zu Aussaatmenge, dann noch vor dem 30.06. des jeweiligen Wirtschaftsjahres, sonst 2-fache (im Wiederholungsfall 8-fache) Gebühr fällig.
  5. Wenn ausschließlich Mengen ohne Sortennamen von STV genannt werden, handelt es sich nicht um eine qualifizierte sortenspezifische Anfrage. Dann sind Sie nicht zur Auskunft verpflichtet. Fragen Sie ggf. die STV schriftlich nach dem Sortennamen, für den diese Auskunft erwartet, damit es kein Missverständnis gibt. Einer Rechnung zu Mengen ohne Sortennamen sollte widersprochen werden, da diese keine Rechtsgrundlage hat. (Übrigens: Auch Ihr Aufbereiter hat nur für geschützte Sorten eine Auskunftspflicht)
  6. Die STV hat ohne Ihre Einwilligung kein Recht auf einen Hoftermin, Unterlageneinsicht (Agraran-trag, Buchbelege, etc.) oder eine Plausibilitätserklärung.
  7. Beratung bei der Interessengemeinschaft gegen Nachbaugebühren (04131-407757)

 

Christian Schulin, LLH Eichhof, 0160 4715753

 

 

Beitrag vom 10.03.2017

Hochwertige Öle aus Bad Hersfeld

Die „ÖLMANUFAKTUR WALDHESSEN“ produziert naturbelassene Speiseöle in Rohkostqualität. Das speziell gekühlte Pressverfahren, mit dem nur wenige Mühlen in Deutschland arbeiten, überwacht die Auslauftemperatur (kleiner 37°C), d.h. hochwertige Fettsäuren, Vitamine, Antioxidantien und Enzyme bleiben voll erhalten! -Mühlenfrisch auf den Tisch- heißt es für ernährungsphysiologisch wertvolle und kostbare Öle aus Kokos, Kürbis-, Walnuß- und Sonnenblumenkern. Für Lein- und Leindotteröl stammt die Saat vom Biolandbetrieb „Tannenhof“. Weitere Infos zu den Bezugsquellen finden sie unter www.gutes-aus-waldhessen.de,

 

 

Beitrag vom 27. Januar 2017

Ende Kernsperrfrist

Am 31.01.2017 endet die Kernsperrfrist, d. h. bis dahin herrscht noch ein absolutes Ausbringungsverbot für alle Düngemittel mit wesentlichen N-Gehalten, außer Festmist. Sollte der Boden darüber hinaus überschwemmt, wassergesättigt, tief gefroren (durchgängig gefroren und am Tag nicht oberflächig auftauend) oder durchgängig höher als 5 cm mit Schnee bedeckt sein, bleibt das Verbot der Ausbringung sowohl auf Acker- als auch auf Grünland nach dem 1. Februar noch weiter bestehen.

R. Jacob, FD Lä Ra, Hubertusweg 19, Bad Hersfeld, Tel.: 06621-87-2233

 

 

Beitrag vom 27. Januar 2017

Bodenuntersuchung von Acker- und Grünland

In § 3 der Düngeverordnung ist geregelt, dass die Bodennährstoffgehalte vor der Ausbringung wesentlicher Nährstoffmengen ermittelt werden müssen, um somit eine bedarfsgerechte Düngung vornehmen zu können. Für Phosphat ist die Bedarfsermittlung alle sechs Jahre mittels Bodenuntersuchung auf allen Schlägen ab ein Hektar durchzuführen. Sollten die Bodenprobenergebnisse bei einer Kontrolle nicht vorliegen, wird das als Verstoß geahndet.

R. Jacob, FD Lä Ra, Hubertusweg 19, Bad Hersfeld, Tel.: 06621-87-2233

 

 

Beitrag vom 27. Januar 2017

Nährstoffbilanz bis Ende März erstellen

Alle Landwirte, bis auf wenige Ausnahmen, sind verpflichtet, nach § 5 der Düngeverordnung für die Nährstoffe Stickstoff und Phosphor jährlich einen betrieblichen Nährstoffvergleich zu erstellen. Dieser muss spätestens bis 31. März 2017 für das letzte abgeschlossene Wirtschaftsjahr 2015/16 vorliegen. Übernimmt ein Betrieb Wirtschaftsdünger von anderen Betrieben, oder gibt er diesen ab, muss das in der Düngebilanz berücksichtigt werden.

R. Jacob, FD Lä Ra, Hubertusweg 19, Bad Hersfeld, Tel.: 06621-87-2233

 

 

Beitrag vom 20. Januar 2017

Mischrationen stabilisieren

In Folge nacherwärmter Silagen können Säuren zur Stabilisierung der vorgelegten Teil- oder Total-Mischrationen beitragen. Säuren wie z.B. Propionsäure (99,5 % Propionsäure) wirken nur, wenn eine vollständige Benetzung des Futtermittels gewährleistet ist. Beim Einsatz im Futtermischwagen ist auf ein homogenes Einmischen bei Aufwandmengen von knapp 3 Liter je Tonne Futtermischung zu achten. Beim Einsatz abgeschwächter, weniger korrosiver Produkte wie z.B. Lupro Grain (92 % Propionsäure) oder Luprosil NC (53,5 % Propionsäure) ist die Aufwandmenge mit 3,5 bzw. 6,0 Liter je Tonne gemischtes Futter entsprechend höher.
In der Praxis wird neben den Säuren auch Kaliumsorbat, das Salz der Sorbinsäure (E202), eingesetzt. Dieses Produkt wird als Granulat mit einer Aufwandmenge von 300-500 g/Tonne Mischration, aufgelöst in 10 Liter Wasser, eingesetzt. Allerdings ist die stabilisierende Wirkung bei schon erwärmten Futtermitteln eingeschränkt und gegenüber der Propionsäure geringer. Der Gehalt an Kalium beträgt 260 g je kg Futtermittel.
Das beste Ergebnis wurde in Versuchen mit Lupro Grain erzielt. Hier blieb die Mischration, je nach Typ, knapp 2 bis 6 Tage auf dem Ausgangsniveau stabil, während bei Kaliumsorbat eine Temperatur-erhöhung schon nach 11 Stunden bei gras- bzw. 3 Tagen bei maisbetonten Rationen eintrat. Unter „normalen“ Bedingungen kann also auch mit Kaliumsorbat stabilisierend in Mischrationen gearbeitet werden, zumal die Kosten gegenüber dem Säureeinsatz deutlich geringer sind.

Thomas Bonsels, LLH Kassel, Tel.: 0561-7299275

 

 

Beitrag vom 13. Januar 2017

Enthornen von Kälbern ist Cross Compliance-relevant!

Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat mit seinem Erlass vom 13.12.2016 für Hessen ab dem 01. Januar 2017 die Verabreichung von Schmerz-mitteln (Analgetika) und Beruhigungsmitteln (Sedativa) bei der Enthornung von unter sechs Wochen alten Rindern verpflichtend angeordnet.
Für die Minderung der Schmerzen und Leiden stehen Tierarzneimittel zur Verfügung, die der behan-delnde Tierarzt an den Tierhalter in einer Menge abgeben darf, die dem voraussichtlichen Bedarf innerhalb der auf die Abgabe folgenden 30 Tage entspricht. Die entsprechenden Tierarzneimittel müssen gemäß der Behandlungsanweisung des Tierarztes (AuA-Beleg) angewendet werden.
Bei einer Tierschutz-Cross-Compliance-Kontrolle werden die vom Tierhalter zu führenden Aufzeich-nungen (AuA-Belege, Bestandsbuch, Bestandsregister, ggf. tierärztliche Rechnungen u.a.) geprüft werden, ob die Enthornungen nach den Vorgaben des Tierschutzgesetzes durchgeführt worden sind – rückwirkend für das gesamte Kontrolljahr. Bei Feststellung eines Verstoßes erfolgt die Bewertung nach dem bekannten CC-Schema und ggf. nach Fachrecht.
Der Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz hilft unter der Telefonnummer 06621/87 2302 gerne weiter.

 

 

Beitrag vom 09. Januar 2017

Mineralstoffergänzung beachten

Phosphor hat eine zentrale Bedeutung für den Pansenstoffwechsel, zentral die Rohfaserverdauung und die mikrobielle Proteinsynthese. Bei einem Mangel kann es zu einer Energie- und Proteinunterversorgung in der Folge verminderter Futteraufnahme kommen. Neben der Phosphorzufuhr über die Speichelproduktion ist die Ausnutzung des in den Pflanzen enthaltenen Phytat-Phosphors ebenfalls von der Futteraufnahme abhängig. Eine zu schnelle Pansenpassage des Futters führt zu einer verminderten Freisetzung. Da auch die Phosphorgehalte in den Kraft- und Mineralfuttermittel restriktiv eingestellt sind, ist bei der Rationskalkulation auf eine bedarfsgerechte Versorgung zu achten. Bei ausschließlicher Eiweißergänzung der Milchkuhrationen mit Rapsextraktionsschrot (RES) ist zu beachten, dass RES i.d.R. genügend Phosphor mitbringt, so dass im Mineralfutter der Gehalt an Phosphor entsprechend reduziert werden kann.
Auch der Schwefelgehalt der Rationen sollte im Auge behalten werden. Der Bedarf der Milchkühe an Schwefel wird mit minimal 2,0 g und maximal 3,5-4,0 g je kg Futter-TM bzw. 0,6 g je kg Milch angegeben. Eine bedarfsdeckende Schwefelversorgung sichert die bakterielle Synthese von schwefelhaltigen Aminosäuren (Methionin, Cystin) und Biotin (Klauengesundheit)
Bei knapp 25 % der Silagen liegen die Schwefel-Gehalte bei ≤ 1,5 g je kg TM, was insbesondere bei einer maisbetonten Fütterung zu einer nicht ausreichenden Bedarfsdeckung führen kann. Hier sollte die Ration diesbezüglich überprüft und entsprechend ergänzt werden.

Thomas Bonsels, LLH Kassel, 0561-7299275

 

 

Beitrag vom 09. Januar 2017

Antragsverfahren Gemeinsamer Antrag 2017 und Informationstermine

Im Rahmen der diesjährigen Antragskampagne werden erstmalig keine Flächenanträge mehr in Papierform verschickt. Stattdessen erhalten die Landwirte einen Datenträger für die digitale Antragstellung HELENA. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um das bereits in den Vorjahren eingesetzte Programm, so dass sich keine Änderungen im grundsätzlichen Bearbeitungsablauf ergeben. Wer bisher bereits von der Möglichkeit der digitalen Antragstellung Gebrauch gemacht hat, sollte daher keine Schwierigkeiten mit der Bearbeitung haben. Für Neueinsteiger führt der Fachdienst Ländlicher Raum Informationstermine zur Handhabung des Anwendungsprogrammes durch. Im Rahmen dieser Veranstaltungen soll der Ablauf von der Installation des Programmes über die Bearbeitungsmöglichkeiten bzw. Erfordernisse bis hin zum Fertigstellen des Antrages demonstriert werden.

Folgende Termine sind vorgesehen: Dienstag, 21.02.2017 um 10.00 Uhr; Dienstag, 21.02.2017 um 13.00 Uhr; Mittwoch, 22.02.2017 um 19.00 Uhr; Donnerstag, 23.02.2017 um 10.00 Uhr; Donnerstag, 23.02.2017 um 13.00 Uhr; Mittwoch, 01.03.2017 um 10.00 Uhr.

Die Veranstaltungen finden jeweils im Fachdienst Ländlicher Raum, Hubertusweg 19, 36251 Bad Hersfeld statt. Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich (Tel.: 06621/87-2228). Darüber hinaus bietet das Sachgebiet Förderung auch individuelle Beratung im Rahmen der Antragserstellung an, ausnahmsweise wird es ebenfalls möglich sein, den Antrag in Papierform einzureichen. In diesen Fällen ist allerdings eine telefonische Terminvereinbarung erforderlich. Weitere Informationen sind im Fachdienst Ländlicher Raum erhältlich.

Thomas Krenzer, 06621/87-2221

 

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