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Beitrag vom 17. September 2018

Informationsveranstaltung zur Sonderschau „Der Natur auf der Spur“ beim Hessentag 2019

Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz möchte gemeinsam mit Interessierten, Vereinen, Verbänden und Institutionen aus dem Bereich von Natur, Land- und Forstwirtschaft die Sonderschau „Der Natur auf der Spur“ während des Hessentages 2019 in Bad Hersfeld gestalten. Am Donnerstag, den 27. September 2018 um 19:00 Uhr findet im Bürgerhaus Hohe Luft, Schlosserstraße 30, 36251 Bad Hersfeld eine Informationsveranstaltung dazu statt. An diesem Abend möchte die Hessentagsbeauftragte des Ministeriums Susanne Conrad das Konzept der Sonderschau vorstellen, damit sich die einzelnen Organisationen und Personen überlegen können, ob eine Beteiligung an der Sonderschau „Der Natur auf der Spur“ beim Hessentag 2019 in Betracht kommt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

R. Jacob, Fachdienst Ländlicher Raum Bad Hersfeld, Tel.: 06621-87-2233

 

 

Beitrag vom 07. September 2018

HALM-Antragsfrist endet am 01.10.2018

Bis zum 01.10.2018 können noch Anträge nach dem Hessischen Programm für Agrarumwelt- und Landschaftspflegemaßnahmen (HALM) gestellt werden. In diesem Zusammenhang wird insbesondere auf die Möglichkeit von Verringerungs- und Übertragungsanträgen hingewiesen. Sofern eine Fläche mit bestehender HALM-Verpflichtung dem Betrieb im kommenden Jahr nicht mehr zur Verfügung steht, kann für diesen Schlag bis zum vorgenannten Datum der sanktionslose Ausstieg aus der Verpflichtung beantragt werden. Eine andere Variante ist die Übertragung von bestehenden HALM-Verpflichtungen an den neuen Bewirtschafter der Fläche. Auch in einem solchen Fall muss der Übertragungsantrag bis zum 01.10.2018 gestellt werden.

Weitere Informationen sind unter Tel. 06621/87-2221 erhältlich.

 

 

Beitrag vom 03. September 2018

Änderung des Hessischen Wassergesetzes

Nach § 38 des Wasserhaushaltsgesetzes sollen Gewässerrandstreifen der Erhaltung und Verbesserung der ökologischen Funktionen oberirdischer Gewässer, der Wasserspeicherung, der Sicherung des Wasserabflusses sowie der Verminderung von Stoffeinträgen aus diffusen Quellen dienen. Es obliegt den einzelnen Ländern, über die im Wasserhaushaltsgesetz festgelegten Bestimmungen weitere Maßnahmen zu ergreifen. Am 28. Mai 2018 wurde das Hessische Wassergesetz entsprechend geändert. Mit dieser Änderung ist der Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln im 4 Meter Bereich des Gewässerrandstreifens untersagt. Ab dem 1. Januar 2022 ist auch das Pflügen in diesem Bereich verboten. Die Neureglungen traten am 6. Juni 2018 in Kraft und sind entsprechend zu beachten.

R. Jacob, Fachdienst Ländlicher Raum Bad Hersfeld, Tel.: 06621-87-2233

 

 

Beitrag vom 05. Juli 2018

Nutzung von Zwischenfrüchten zu Futterzwecken

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat mitgeteilt, dass aufgrund der anhaltenden Trockenheit geplant ist, die Nutzung von Zwischenfrüchten (Ökologische Vorrangflächen) für Futterzwecke zu ermöglichen. Ein entsprechender Verordnungsentwurf befindet sich aktuell in der Länderabstimmung. Danach ist vorgesehen, nach Ablauf von 8 Wochen ab der Aussaat der Zwischenfrüchte die Nutzung des Aufwuchses zu erlauben. Der Beginn dieses 8-Wochen-Zeitraums soll im Einzelfall auf Antrag festgelegt werden. Deshalb ist es wichtig, den Aussaattermin der Zwischenfrucht zu dokumentieren (Schlagkartei, evtl. Foto mit Datum). Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass die Verordnung noch nicht verabschiedet ist.

Weitere Informationen sind erhältlich im Fachdienst Ländlicher Raum unter Tel.: 06621/87-2221 oder -2255.

 

 

Beitrag vom 05. Juli 2018

Frische Kräuterküche

Mild oder würzig, anregend und scharf, bitter oder pikant – für jeden Geschmack ist ein Kraut gewachsen. Jetzt startet die neue Kräutersaison und auf dem Wochenmarkt oder direkt beim Erzeuger können die ersten jungen Kräuter erworben werden. Biokräuter verleihen Gerichten jeder Art eine außergewöhnliche Note, da Geschmack und Aroma besonders intensiv sind. Die Auswahl, die der Kräutergarten im Juli zu bieten hat, ist groß. Von der guten alten Petersilie, die als Zutat in Suppen, Eintöpfen, Salaten und Fleischgerichten gleichermaßen geeignet ist, bis hin zum Basilikum, das nicht zuletzt in Kombination mit Tomaten und Mozzarella mediterrane Genussmomente auf den Teller zaubert.

Weitere Infos zu Bezugsmöglichkeiten finden sie unter www.gutes-aus-waldhessen.de, Gutes aus Waldhessen e. V., 06621/87 – 2209

 

 

 Beitrag vom 18. Juni 2018

Sommerzeit ist Schwalbenzeit!

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer – aber was wäre ein Sommer ohne Schwalben. Wer kennt sie nicht, die flinken Vögel, die an unseren Häusern oder Ställen als Sommergäste brüten. Leider häufen sich gerade wieder die Anzeigen bei der Unteren Naturschutzbehörde, dass die Vögel beim Brutbetrieb gestört und ihre Nester, teilweise mit Jungtieren, entfernt wurden. Natürlich reagiert nicht jeder Hausbesitzer erfreut, wenn die Vögel laut rufend ihrem Brutgeschäft nachgehen und dabei auch ihre Spuren an der Fassade hinterlassen. Dabei gibt es gute Alternativen, um mit den Schwalben vor Ort in Eintracht zu leben. Man kann Kotbretter unter die Nester anbringen, Kunstnester installieren oder versuchen die Vögel in der Nähe umzusiedeln. Viele dieser Maßnahmen werden sogar vom Regierungspräsidium Kassel gefördert. Die Untere Naturschutzbehörde steht für Beratungsgespräche diesbezüglich gerne zur Verfügung (06621 / 87 -2260, -2263 und -2264), aber auch die örtlichen Naturschutzverbände. Wichtig ist zu wissen: Die Entfernung von Schwalbennestern ist zu jeder Jahreszeit – auch außerhalb der Brutsaison und unbesetzt – streng verboten! Eine Zerstörung der Nester stellt eine Ordnungswidrigkeit laut Bundesnaturschutzgesetz dar und wird mit einem Bußgeld belegt. Fachfirmen, die Nester zerstören, machen sich sogar strafbar nach dem Umweltschadensrecht. Wir sollten unsere nützlichen Untermieter lieber fördern, denn sie jagen eine Menge Mücken und andere Schädlinge.

 

 

Beitrag vom 01. Juni 2018

PAMIRA-Sammelaktion

Pamira, die Packmittel-Rücknahme Agrar ist ein einfaches System zur umweltgerechten Entsorgung leerer Pflanzenschutzmittelbehälter. Zurückgenommen werden Kanister aus Kunststoff und Metall sowie Faltschachteln, Papier und Kunststoffsäcke. Die Verpackungen müssen restlos entleert, gespült, trocken und mit dem PAMIRA-Logo versehen sein. Abgabestellen- und Termine sind: Landhandel Brenzel, Sachsenweg 6, Eiterfeld vom 11.06.2018-12.06.2018, Raiffeisen Waren GmbH, Robert-Bunsen-Str. 23, Bebra vom 21.06.2018-22.06.2018 und Raiffeisen Westfalen Mitte eG, Straßburger Str. 9, Eschwege vom 04.07.2018-05.07.2018.

Alle Informationen zur Sammlung finden Sie unter www.PAMIRA.de.

R. Jacob, Fachdienst Ländlicher Raum, Bad Hersfeld, Tel.: 06621-87-2233

 

 

Beitrag vom 01. Juni 2018

ENDLICH – Die Erdbeersaison ist eröffnet!

Erdbeeren sind wahre Vitaminbomben. Ihr Gehalt an lebenswichtigem Vitamin C ist enorm hoch. Nur 100 Gramm Erdbeeren decken bereits den Tagesbedarf an diesem Vitamin fast komplett ab. Erdbeeren sind auch ein sehr vielseitiges Obst. Ob zur traditionellen Erdbeertorte oder einfach nur eingezuckert, lassen sich Erdbeeren wunderbar vernaschen. Unser Mitgliedsbetriebe laden sie ab sofort zur Selbsternte auf ihre Felder ein. Gerne können Sie dort auch schon gepflückte Erdbeeren kaufen.

Weitere Infos zur Erdbeere und ein leckeres Rezept finden sie unter www.gutes-aus-waldhessen.de; oder neu auch www.facebook.com/GutesausWaldhessen.

 

 

Beitrag vom 25. Mai 2018

Durchführung der Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung (BEE) 2018

In diesem Jahr sind 6 Winterweizen-, 10 Wintergersten-, 9 Winterroggen- und 4 Rapsschläge im Kreis Hersfeld-Rotenburg vorgegeben. Die betroffenen Landwirte werden rechtzeitig darüber informiert und die Probeschnitte dann unmittelbar vor der Getreideernte durch Mitarbeiter des Fachdienstes Ländlicher Raum durchgeführt. Bei der BEE handelt es sich um eine Erhebung, die für die Erntestatistik und gesamte Einfuhr- und Vorratspolitik der Bundesrepublik Deutschland wichtig ist. Weiterhin nehmen die Qualitätsaspekte eine zunehmende Rolle ein. Die Auswahl geschieht in Hessen durch das Statistische Landesamt nach dem Zufallsprinzip und ist nicht beeinflussbar.

R. Jacob, Fachdienst Ländlicher Raum, Bad Hersfeld, Tel.: 06621-87-2233

 

 

Beitrag vom 04. Mai 2018

Trichinenprobenentnahme durch Jäger – Schulungstermin 17.05.2018

Jäger dürfen Trichinenproben (Untersuchungspflicht für Wildschweine!) entnehmen und die Wildkörper kennzeichnen, wenn sie entsprechend geschult und von der zuständigen Behörde beauftragt wurden. Die Trichinenproben müssen von den Jägern zu den Trichinenprobenabgabestellen in Bad Hersfeld (Wilhelm-Wever-Straße) oder Rotenburg (Lindenstraße) befördert werden.

Verbindliche Anmeldungen zur kostenpflichtigen Schulung inklusive „Starterset“ (45 EUR) am 17.05.2018 um 17.30 Uhr bitte an den Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Wilhelm-Wever-Straße 1, 36251 Bad Hersfeld, Telefon 0 66 21 – 87 23 02, Email poststelle.veterinaerwesen@hef-rof.de

 

 

Beitrag vom 16. April 2018

Ende der Antragsfrist Gemeinsamer Antrag Flächen 2018

Am 15.05.2018 endet die Abgabefrist für den Gemeinsamen Antrag Flächen 2018. Werden Anträge nach diesem Termin eingereicht, müssen die beantragten Beihilfen um 1 % je Kalendertag Verspätung gekürzt werden. Ebenso sind bis zum 15.05.2018 noch Änderungen in den bereits gestellten Flächenanträgen möglich. Sofern noch Zahlungsansprüche (ZA) mit Wirkung für das laufende Jahr abgegeben oder aufgenommen werden sollen, muss dies ebenfalls spätestens zum Stichtag 15.05.2018 erfolgen. Die Umbuchung der ZA in der Zentralen InVeKoS-Datenbank (ZID) kann noch innerhalb von 25 Kalendertagen nach dem 15.05. (spätestens am 09.06.) durchgeführt werden, allerdings muss dabei als Übergabedatum der ZA der 15.05. in der Datenbank erfasst werden.

Weitere Informationen sind unter Tel. 06621/ 87-2255 erhältlich.

 

 

Beitrag vom 16. April 2018

Frische Kräuterküche im Frühjahr

Mild oder würzig, anregend und scharf, bitter oder pikant – für jeden Geschmack ist ein Kraut gewachsen. Jetzt startet die neue Kräutersaison und auf dem Wochenmarkt oder direkt beim Erzeuger können die ersten jungen Kräuter erworben werden. Biokräuter verleihen Gerichten jeder Art eine außergewöhnliche Note, da Geschmack und Aroma besonders intensiv sind. Die Auswahl, die der Kräutergarten im Frühjahr zu bieten hat, ist groß. Von der guten alten Petersilie, die als Zutat in Suppen, Eintöpfen, Salaten und Fleischgerichten gleichermaßen geeignet ist, bis hin zum Basilikum, das nicht zuletzt in Kombination mit Tomaten und Mozzarella mediterrane Genussmomente auf den Teller zaubert.

Weitere Infos zu Bezugsmöglichkeiten finden sie unter www.gutes-aus-waldhessen.de Gutes aus Waldhessen e. V., 06621/87 – 2209

 

 

Beitrag vom 12. März 2018

Nährstoffbilanz bis Ende März erstellen

Auch nach der neuen Düngeverordnung ist die Erstellung eines betrieblichen Nährstoffvergleiches für Stickstoff und Phosphor wie bisher vorzunehmen. Dieser muss bis spätestens 31. März 2018 für das letzte abgeschlossene Düngejahr (2016/17) vorliegen. Bodenproben sind wie bisher auf allen Flächen ab einem Hektar, alle sechs Jahre zu ziehen. Beim Stickstoff sollten die Aufzeichnungen der N-min Referenzflächen gesammelt und beachtet werden.

R. Jacob, FD Lä Ra, Hubertusweg 19, Bad Hersfeld, Tel.: 06621-87-2233

 

 

Beitrag vom 26. Januar 2018

Förderung von Investitionen zur Diversifizierung (FID)

Im Rahmen der Einzelbetrieblichen Förderung (EFP) können landwirtschaftliche Unternehmer, deren Ehegatten sowie mitarbeitende Familienangehörige bei Investitionen zur Schaffung zusätzlicher Einkommensquellen eine Förderung erhalten. Damit soll ein Beitrag zur Erhaltung der Wirtschaftskraft des ländlichen Raumes geleistet werden. Beispielhaft wäre hier zu nennen: die Schaffung eines Bauernhofladens, Bauernhofcafes, Friseursalons, die Einrichtung eines Partyservices, die Anschaffung eines Verkaufsautomatens und Investitionen in der Sparte „Urlaub auf dem Bauernhof“ bis zu 25 Gästebetten. Nicht förderfähig hingegen sind Investitionen in den Bereichen Biorohstoffe, erneuerbare Energien und Kurzumtriebsplantagen.
Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen beträgt 10.000 €. Es wird ein Zuschuss von bis zu 25 % der förderfähigen Investitionskosten gewährt. Nicht förderfähig sind unter anderem die Umsatzsteuer, der Landkauf, die Anschaffung gebrauchter Maschinen und Geräte, die unbare Eigenleistung, laufende Betriebsausgaben sowie die Ablösung von Verbindlichkeiten.
Darüber hinaus ist in Form eines Investitionskonzeptes ein Nachweis über die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens und der durchzuführenden Maßnahme zu erbringen.

Weitere Informationen sind im Fachdienst Ländlicher Raum, Hubertusweg 19 in Bad Hersfeld (Ulrike Klawonn, 06621/87-2229) erhältlich.

 

 

Beitrag vom 19. Januar 2018

Antragsverfahren Gemeinsamer Antrag 2018 und Informationstermine

Im Rahmen der diesjährigen Antragskampagne werden wie bereits im vergangenen Jahr Datenträger (USB-Sticks) für die digitale Antragstellung HELENA verschickt. Das Versenden der Datenträger wird zentral für alle hessischen Betriebe durchgeführt und soll ab dem 28.02.2018 beginnen. Der Fachdienst Ländlicher Raum in Bad Hersfeld bietet Informationstermine zur Handhabung des Anwendungsprogrammes sowie zu den aktuellen Änderungen im Antragsverfahren an. Im Rahmen dieser Veranstaltungen soll der Ablauf von der Installation des Programmes über die Bearbeitungsmöglichkeiten bzw. Erfordernisse bis hin zum Fertigstellen des Antrages demonstriert werden. Folgende Termine sind vorgesehen: Dienstag, 27.02.2018 um 10.00 Uhr; Dienstag, 27.02.2018 um 13.00 Uhr; Freitag, 02.03.2018 um 10.00 Uhr; Dienstag, 06.03.2018 um 10.00 Uhr; Dienstag, 06.03.2018 um 13.00 Uhr; Donnerstag, 08.03.2018 um 19.00 Uhr. Die Veranstaltungen finden jeweils im Fachdienst Ländlicher Raum, Hubertusweg 19, 36251 Bad Hersfeld statt. Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich (Tel.: 06621/87-2228). Folgende inhaltlichen Änderungen sind im Jahr 2018 zu beachten: Auf produktiven ökologischen Vorrangflächen (ÖVF), insbesondere bei Leguminosen, ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verboten, der Gewichtungsfaktor bei Leguminosen wird von 0,7 auf 1,0 angehoben. Neue mögliche ÖVF sind Miscanthus und Durchwachsene Silphie (jeweils Gewichtungsfaktor 0,7). Weitere Informationen sind im Fachdienst Ländlicher Raum erhältlich.

Thomas Krenzer, 06621/87-2221; Sebastian Ernst, 06621/87-2255

 

 

Beitrag vom 12. Januar 2018

Mischrationen stabilisieren

In Folge nacherwärmter Silagen können Säuren zur Stabilisierung der vorgelegten Teil- oder Total-Mischrationen beitragen. Säuren wie z.B. Propionsäure (99,5 % Propionsäure) wirken nur, wenn eine vollständige Benetzung des Futtermittels gewährleistet ist. Beim Einsatz im Futtermischwagen ist auf ein homogenes Einmischen bei Aufwandmengen von knapp 3 Liter je Tonne Futtermischung zu achten. Beim Einsatz abgeschwächter, weniger korrosiver Produkte wie z.B. Lupro Grain (92 % Propionsäure) oder Luprosil NC (53,5 % Propionsäure) ist die Aufwandmenge mit 3,5 bzw. 6,0 Liter je Tonne gemischtes Futter entsprechend höher.
In der Praxis wird neben den Säuren auch Kaliumsorbat, das Salz der Sorbinsäure (E202), eingesetzt. Dieses Produkt wird als Granulat mit einer Aufwandmenge von 300-500 g/Tonne Mischration, aufgelöst in 10 Liter Wasser, eingesetzt. Allerdings ist die stabilisierende Wirkung bei schon erwärmten Futtermitteln eingeschränkt und gegenüber der Propionsäure geringer. Der Gehalt an Kalium beträgt 260 g je kg Futtermittel.
Das beste Ergebnis wurde in Versuchen mit Lupro Grain erzielt. Hier blieb die Mischration, je nach Typ, knapp 2 bis 6 Tage auf dem Ausgangsniveau stabil, während bei Kaliumsorbat eine Temperaturerhöhung schon nach 11 Stunden bei gras- bzw. 3 Tagen bei maisbetonten Rationen eintrat. Unter „normalen“ Bedingungen kann also auch mit Kaliumsorbat stabilisierend in Mischrationen gearbeitet werden, zumal die Kosten gegenüber dem Säureeinsatz deutlich geringer sind.

Thomas Bonsels, LLH Kassel, 0561-7299275

 

 

Beitrag vom 05. Januar 2018

Ende der Kernsperrfristen

Das Aufbringungsverbot von Festmist, festen Gärrückständen und Komposten endet am 15.01.2018. Für alle anderen Düngemittel mit wesentlichen N-Gehalten endet die Sperrfrist am 31.01.2018. Auch darüber hinaus gilt: Die Aufbringung auf überschwemmten, wassergesättigtem, schneebedecktem oder gefrorenem Boden ist verboten. Allerdings ist eine Aufbringung auf gefrorenem Boden zulässig, wenn dieser durch Auftauen aufnahmefähig wird, keine Abschwemmgefahr besteht, eine Pflanzendecke existiert und Bodenverdichtungen vermieden werden. Maximal dürfen 60 kg Ges.-N/ ha ausgebracht werden, diese Grenze gilt aber nicht für Festmist, feste Gärrückstände und Komposte.

R. Jacob, FD LäRa, 066621-87-2233

 

 Beitrag vom 05. Januar 2018

Produkt des Monats Januar: NEU Regionales Kürbiskernöl aus Bad Hersfeld

Die „ÖLMANUFAKTUR WALDHESSEN“ produziert naturbelassene Speiseöle in Rohkostqualität. Das speziell gekühlte Pressverfahren, mit dem nur wenige Mühlen in Deutschland arbeiten, überwacht die Auslauftemperatur (kleiner 37°C), d.h. hochwertige Fettsäuren, Vitamine, Antioxidantien und Enzyme bleiben voll erhalten! -Mühlenfrisch auf den Tisch- heißt es für ernährungsphysiologisch wertvolle und kostbare Öle aus Kokos, Kürbis-, Walnuß- und Sonnenblumenkern. Für Lein- und Leindotteröl stammt die Saat vom Biolandbetrieb „Tannenhof“.

Weitere Infos zu den Bezugsquellen finden sie unter www.gutes-aus-waldhessen.de, Gutes aus Waldhessen e. V., 06621/87– 2209.

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Praktikum

FOS-Schülerpraktikum

Hochschulpraktikanten:

  • Praktikant Pflanzenproduktion und Stickstoffmanagement
  • Praktikant Kommunikation und Onlinepräsentation

Bachelor-/Masterarbeiten

Termine

Aktuelles

Kernsperrfristen einhalten
R. Jacob, Fachdienst Ländlicher Raum Bad Hersfeld

Informationsveranstal- tung zur Sonderschau „Der Natur auf der Spur“ beim Hessentag 2019
R. Jacob, Fachdienst Ländlicher Raum Bad Hersfeld

Landwirtschaftliche Hinweise bei Verzicht Rapsanbau, Greening
Karl-Heinrich Claus, LLH HEF/FD

HALM-Antragsfrist endet am 01.10.2018
Fachdienst Ländlicher Raum Bad Hersfeld

Änderung des Hessischen Wassergesetzes
R. Jacob, Fachdienst Ländlicher Raum Bad Hersfeld

Sortenempfehlung und Ergebnisse Landessortenversuche Wintergerste
Lars Klingebiel, LLH

Landwirtschaftliche Hinweise zur Raps- und Zwischenfruchtsaat
Karl-Heinrich Claus, LLH HEF/FD

Nutzung von Zwischenfrüchten zu Futterzwecken
Fachdienst Ländlicher Raum

Herbstdüngung zu Raps
Philipp Pfister, AGLW

Rapssorten und Anbau
Lars Klingebiel, LLH

Mit erhöhtem N-Vorrat im Boden rechnen
Ph. Pfister, AGLW

Änderung bei den ökologischen Vorrangflächen (Zwischenfrüchte)
Fachdienst Ländlicher Raum, Bad Hersfeld

Hinweise zum Belüften von Getreide
K.-H. Claus, LLH

Hinweise zur Kalkung
K.-H. Claus, LLH

Nach der Rapsernte Ausfallraps bekämpfen
Ph. Pfister, AGLW

Anbau Zwischenfrüchte
Ph. Pfister, AGLW

Vorzeitige Ernte von Leguminosen
Fachdienst Ländlicher Raum, Bad Hersfeld

Trockenheit schwächt das Grünland
Dr. Anna Techow, LLH

Frische Kräuterküche
Herr Naumann, Gutes aus Waldhessen e. V.

Pflegeverpflichtung auf Brachflächen
Fachdienst Ländlicher Raum, Bad Hersfeld

Trichinenprobenentnahme durch Jäger
FD Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Bad Hersfeld

Geänderte Regelung zur Dauergrünlandentstehung
Fachdienst Ländlicher Raum, Bad Hersfeld

Wirtschaftsdüngeranalysen
Ph. Pfister, Dr. W.G. Gebauer, AGLW

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