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Beiträge aus dem Jahr 2017

 

Januar 2018

 

Beitrag vom 12. Januar 2018

Mischrationen stabilisieren

In Folge nacherwärmter Silagen können Säuren zur Stabilisierung der vorgelegten Teil- oder Total-Mischrationen beitragen. Säuren wie z.B. Propionsäure (99,5 % Propionsäure) wirken nur, wenn eine vollständige Benetzung des Futtermittels gewährleistet ist. Beim Einsatz im Futtermischwagen ist auf ein homogenes Einmischen bei Aufwandmengen von knapp 3 Liter je Tonne Futtermischung zu achten. Beim Einsatz abgeschwächter, weniger korrosiver Produkte wie z.B. Lupro Grain (92 % Propionsäure) oder Luprosil NC (53,5 % Propionsäure) ist die Aufwandmenge mit 3,5 bzw. 6,0 Liter je Tonne gemischtes Futter entsprechend höher.
In der Praxis wird neben den Säuren auch Kaliumsorbat, das Salz der Sorbinsäure (E202), eingesetzt. Dieses Produkt wird als Granulat mit einer Aufwandmenge von 300-500 g/Tonne Mischration, aufgelöst in 10 Liter Wasser, eingesetzt. Allerdings ist die stabilisierende Wirkung bei schon erwärmten Futtermitteln eingeschränkt und gegenüber der Propionsäure geringer. Der Gehalt an Kalium beträgt 260 g je kg Futtermittel.
Das beste Ergebnis wurde in Versuchen mit Lupro Grain erzielt. Hier blieb die Mischration, je nach Typ, knapp 2 bis 6 Tage auf dem Ausgangsniveau stabil, während bei Kaliumsorbat eine Temperaturerhöhung schon nach 11 Stunden bei gras- bzw. 3 Tagen bei maisbetonten Rationen eintrat. Unter „normalen“ Bedingungen kann also auch mit Kaliumsorbat stabilisierend in Mischrationen gearbeitet werden, zumal die Kosten gegenüber dem Säureeinsatz deutlich geringer sind.

Thomas Bonsels, LLH Kassel, 0561-7299275

 

 

Beitrag vom 05. Januar 2018

Ende der Kernsperrfristen

Das Aufbringungsverbot von Festmist, festen Gärrückständen und Komposten endet am 15.01.2018. Für alle anderen Düngemittel mit wesentlichen N-Gehalten endet die Sperrfrist am 31.01.2018. Auch darüber hinaus gilt: Die Aufbringung auf überschwemmten, wassergesättigtem, schneebedecktem oder gefrorenem Boden ist verboten. Allerdings ist eine Aufbringung auf gefrorenem Boden zulässig, wenn dieser durch Auftauen aufnahmefähig wird, keine Abschwemmgefahr besteht, eine Pflanzendecke existiert und Bodenverdichtungen vermieden werden. Maximal dürfen 60 kg Ges.-N/ ha ausgebracht werden, diese Grenze gilt aber nicht für Festmist, feste Gärrückstände und Komposte.

R. Jacob, FD LäRa, 066621-87-2233

 

 Beitrag vom 05. Januar 2018

Produkt des Monats Januar: NEU Regionales Kürbiskernöl aus Bad Hersfeld

Die „ÖLMANUFAKTUR WALDHESSEN“ produziert naturbelassene Speiseöle in Rohkostqualität. Das speziell gekühlte Pressverfahren, mit dem nur wenige Mühlen in Deutschland arbeiten, überwacht die Auslauftemperatur (kleiner 37°C), d.h. hochwertige Fettsäuren, Vitamine, Antioxidantien und Enzyme bleiben voll erhalten! -Mühlenfrisch auf den Tisch- heißt es für ernährungsphysiologisch wertvolle und kostbare Öle aus Kokos, Kürbis-, Walnuß- und Sonnenblumenkern. Für Lein- und Leindotteröl stammt die Saat vom Biolandbetrieb „Tannenhof“.

Weitere Infos zu den Bezugsquellen finden sie unter www.gutes-aus-waldhessen.de, Gutes aus Waldhessen e. V., 06621/87– 2209.

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