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Situation Juni-August

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Düngerecht

 

Düngeverordnung

 

Die neue Düngeverordnung wurde am 01.06.2017 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und ist seit dem 02.06.2017 gültig.

 

Wesentliche Inhalte haben wir nachfolgend für Sie kompakt zusammengefasst:

 

wesentliche Inhalte DVO

 

 

 Zur Düngebedarfsplanung

BWE

 

Die Düngebedarfsplanung (DBE) ist vor dem Aufbringen wesentlicher Nährstoffgehalte für jeden Schlag, die auch zu Bewirtschaftungseinheiten (BWE) zusammengefasst werden können, zu berechnen (Beispiel im Bild rechts).

 

 

 

 

Dabei wird sich an die Vorgaben aus der Düngeverordnung gehalten (siehe hierzu in den Anlagen der DVO). Der ermittelte Düngebedarfswert stellt jedoch nur die Obergrenze der Düngung dar, die nicht überschritten werden darf. Basierend auf zahlreichen Praxisversuchen dienen die Richtwerte der AGLW der Vermeidung hoher N-Salden und Nmin-Werte und orientieren sich gleichzeitig am ökonomischen Optimum.

 

Der Düngebedarfswert ist die Obergrenze der Düngung und keinesfalls ein Richtwert!

 

Die DBE dient der Dokumentation und muss aufbewahrt werden.

 

DBE

 

 

weitere Vorgaben:

wesentliche Inhalte DVO_2

 

 

Zu den Sperrfristen

Grundsätzlich ist eine Düngung nach der Ernte nicht erlaubt. Ausnahmen bilden hier bis zum 01.10:

 

– zur Zwischenfrucht bei Aussaat bis zum 15.09.

– zu Winterraps

– zu Wintergerste nach Getreidevorfrucht

 

Eine Gülledüngung zur Gerste muss das letzte Mittel der Wahl sein, da eine solche Düngung komplett ertragsunwirksam ist. Siehe hierzu #Herbstdüngung zur Gerste

 

Die Düngung zu Raps im Herbst, ist nur dann sinnvoll, wenn mein aufgenommener Stickstoff bei der Frühjahresdüngung berücksichtigt wird. Siehe hierzu #Herbstdüngung Raps

 

Den vollständigen Verordnungstext können Sie hier einsehen:

Düngeverordnung (externe PDF-Datei)

 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

 

Stoffstrombilanz

Ab 2018 müssen viehstarke Betriebe (Tierbesatz >2,5 GV/ha bei Betriebsgrößen ab 50 GV bzw. 30 ha) eine Stoffstrombilanz erstellen. Ab 2023 müssen alle Betriebe über 20 ha oder 50 GV eine solche Bilanz erstellen. Die Stoffstrombilanz sieht einen Vergleich der Nährstoffzu- und -abfuhr für den Gesamtbetrieb vor. Entsprechend einer Hoftor- oder Gesamtbilanz werden die Nährstoffmengen erfasst, die über Dünge- oder Futtermittel in den Betrieb gelangen und die ihn über die Erzeugnisse verlassen.SSB

 

Details zur Bewertung und Berechnung sind noch offen. Der Entwurf der Stoffstrombilanzverordnung ist am 22. September 2017 im Bundesrat behandelt wurden. Am 1. Januar 2018 ist die Verordnung in Kraft getreten. Das Bezugsjahr ist das Düngejahr 2018, welches in der Regel Ende Juni / Anfang Juli beginnt und im Juni/Juli 2019 endet. Ab dann besteht eine Frist von 6 Monaten um die SSB zu erstellen, sodass im Dezember 2019 die fertige Bilanz vorliegen muss.

 

Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (2017)

 

 

Philipp Pfister, Dr. W.G. Gebauer, AGLW, Tel.:06623 933207

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