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Nitracheck

Versuchsbeschreibung neu

 

Nitracheckversuche

 

Nitratgehalte im Pflanzensaft

Durch die anhaltende Trockenheit können die Pflanzen derzeit nur schwer Stickstoff aufnehmen.

 

Wintergerste
Wo die 2. N-Gabe betont bzw. die 3. schon gegeben wurde sind die Nitratgehalte im Stängelsaft etwas höher. Dennoch weisen nur 2 Schläge (Rotenburg und Schenklengsfeld) einen N-Bedarf für die Ährendüngung von mehr als 40 kg N/ha aus. In Rotenburg besitzt der Standort eine sehr gute Wasserhaltefähigkeit, so dass der gedüngte N noch verwertet werden kann. Die Wintergerste in Schenklengsfeld kann den im Boden z.T. noch vorhanden Stickstoff derzeit trockenheitsbedingt schlecht nutzen. Hier ist bei Niederschlägen mit entsprechender N-Nachlieferung zu rechnen. Die aus der Nitratbestimmung in der Pflanze abgeleitete N-Düngeempfehlung wurde deshalb etwas reduziert.

 

Winterweizen
Die Entwicklung des Weizens ist derzeit in den höheren Lagen etwas weiter zurück als im Fuldatal. Auffallend ist, dass sowohl in Alheim als auch in Niederaula die zum Schossen gedüngte Gülle bislang schlecht gewirkt hat, wodurch sich der derzeit höhere N-Bedarf erklärt. Insgesamt liegt der N-Bedarf bei spät gesäten bzw. auf besseren Standorten derzeit bei 20 kg N/ha. Standorte mit einer geringeren Wasserhaltefähigkeit und weiter entwickelte Bestände zeigen im Augenblick einen N-Bedarf von etwa 60 kg N/ha an.
Bei dieser Menge ist jedoch Vorsicht geboten. So ist zu bedenken, dass ohne durchgreifende Niederschläge diese N-Menge durch die Pflanzen nicht genutzt werden kann. Fallen andererseits die notwendigen Niederschläge, dann wird eine starke Mineralisierung einsetzen durch die sich der N-Bedarf vermindert.
Weitere Messungen in den Wasserschutzgebieten zur Optimierung des Eiweißgehaltes werden in der 21. und 22. KW mehr Klarheit bringen.

 

Dr. W.G. Gebauer, AGLW, Tel.: 06623 933207

 

 

 

 

 

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