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Pflanzenbau

Beiträge aus dem Jahr 2018

 

Januar 2019

 

 

 

Beitrag vom 14. Januar 2019

Landwirtschaftliche Hinweise zur Dokumentation von Pflanzenschutzmaßnahmen

Die Pflanzenschutzmaßnahmen eines jeden Jahres müssen spätestens zum 31.12. vollständig dokumentiert sein und mindestens drei Jahre aufbewahrt werden. Aufzuzeichnen sind: Bezeichnung des Mittels, Datum der Anwendung, verwendete Menge, behandelte Fläche, Kulturpflanze und Name des Anwenders. Aktualisieren Sie zudem jetzt in den Wintermonaten Ihre Bestandsliste im Pflanzenschutzmittellager; achten Sie darauf, dass die Pflanzenschutzmittel frostfrei und unzugänglich für Nichtbefugte gelagert sind. Sachkunde: Die Gültigkeit der Fortbildungsbescheinigung beträgt 3 Jahre: prüfen Sie daher, ob eine Anschlussschulung notwendig ist. Fortbildungstermine finden Sie auf der Homepage des LLH sowie im Hessenbauer.

Karl-Heinrich Claus, LLH HEF/FD; 0160 90725736

 

 

Beitrag vom 14. Januar 2019

Ende der Kernsperrfristen

Das Aufbringungsverbot von Festmist, festen Gärrückständen und Komposten endet am 15.01.2019. Für alle anderen Düngemittel mit wesentlichen N-Gehalten, wie Gülle endet die Sperrfrist am 31.01.2019. Auch darüber hinaus gilt: Die Aufbringung auf überschwemmten, wassergesättigtem, schneebedecktem oder gefrorenem Boden ist verboten. Eine Aufbringung ist dann zulässig, wenn der Boden durch Auftauen aufnahmefähig wird, keine Abschwemmgefahr besteht, eine Pflanzendecke existiert und Bodenverdichtungen vermieden werden. Maximal dürfen dann 60 kg Ges.-N/ ha ausgebracht werden, diese Grenze gilt aber nicht für Festmist, feste Gärrückstände und Komposte.

R. Jacob, FD LäRa, 066621-87-2233

 

 

Beitrag vom 07. Januar 2019

Witterung Anbaujahr 2017/2018

Das Anbaujahr 2017/2018 war gezeichnet von Wetterextremen. Die Aussaat 2017 erfolgte unter sehr nassen Bedingungen, was besonders die Wurzelbildung des Rapses hemmte. Der Wintereinbruch kam im Februar/März 2018 mit einer Durchschnittstemperatur von -2,0°C. Dies tat dem wassergesättigten Boden gut. Den anschließenden rasanten Temperaturanstieg Ende März / Anfang April (Durchschnittstemperatur April: 12,5°C, Max. Temperatur: 29°C) brachte dann einen schlagartigen Vegetationsbeginn. Dieser Temperaturumschwung belastete die gestressten Rapsbestände oft zusätzlich (Knospenwelke, Käferzuflug). Zunächst gute Startbedingungen für die Maisaussaat, da ab der zweiten Aprilwoche die Bodentemperatur in 5cm Tiefe schon mehr als 9°C betrug, der Frost die Bodengare förderte und der Boden noch Wasser enthielt. Anschließend begann dann die Trockenheit. Der Juli, im Durchschnitt der letzten 25 Jahre der niederschlagreichste Monat mit rund 90 mm Regen, brachte lediglich 15 mm Niederschlag (in 2017 waren es 160 mm). Mancherorts waren es weniger, da vereinzelte Gewitter stark lokal begrenzt waren und zum Teil unwetterartig ausfielen. Die Trockenheit zog sich bis Oktober/November hin, sodass wir auf eine Jahresniederschlagssumme von 382 mm kommen (durchschnittlicher Jahresniederschlag (1990-2016) 726 mm). Zwischenfrüchte und Raps liefen nur zögerlich auf. In den letzten Wochen konnten sich jedoch einige Bestände nach den erfolgten Niederschlägen deutlich erholen. Die hohen Herbst-Nmin-Werte kann man v. a. in den Gerstenbeständen sehen. Die Wetterdaten beziehen sich auf die Wetterstation der AGLW in Niedergude.

Ph. Pfister, AGLW, 06623-933207

 

 

Beitrag vom 07. Januar 2019

Hohe Nmin-Werte Herbst/Winter 2018

Die Trockenheit in diesem Jahr hat dazu geführt, dass das Bodenleben (Edaphon) auf ein Minimum reduziert war. Folglich konnte keine oder nur zögerlich eine Umsetzung der organischen Substanz erfolgen. Der „Mineralisationsstau“ und der leicht verfügbare Stickstoff (Düngung) führten so nach Befeuchtung des Bodens zu einer explosionsartigen Vermehrung und Wachstum des Bodenlebens und so zu einer raschen Um- und Freisetzung von Stickstoff („Priming-Effekt“). Da der Regen relativ spät kam, konnte dieser N nicht mehr umfänglich von der Nachfolgekultur aufgenommen werden. Dennoch zeigen diese Werte, welches Potenzial in den Böden steckt und was während der Vegetation in „normalen“ Jahren mineralisiert und aufgenommen wird.

Ph. Pfister, AGLW, 06623-933207

 

 

Beitrag vom 07. Januar 2019

Landwirtschaftliche Hinweise zur Sortenwahl beim Silomais

Ertrags- und Qualitätsunterschiede machen in der Fütterung schnell ein Vielfaches von Frühbezugsrabatten aus. Der Wuchstyp z.B., entscheidet über die optimale Bestandsdichte u. die Saatgutkosten: massenwüchsige Sorten benötigen für eine optimale Ertragsbildung i. d. R. eine 15 -20% geringere Bestandsdichte im Vgl. zu kleinwüchsigen Sorten. In der Milchviehfütterung ist neben Gesamtertrag die Energiekonzentration u. der Anteil enzym-löslicher organischer Substanz (ELOS) von großer Bedeutung. In stärkereiche Rationen passen eher Sorten mit überdurchschnittl. Energiekonzentration u. unterdurchschnittlichen Stärkeanteil. Zur Biogaserzeugung sind alle guten Silomaissorten geeignet; der GTM-Ertrag/ha steht im Vordergrund; bei gleicher GTM-Leistung sind Sorten mit hoher Energie-konzentration gefragt. Es lohnt daher, die neutralen Ergebnisse der Landessortenversuche (llh.hessen.de) zu berücksichtigen.

Karl-Heinrich Claus, LLH HEF/FD; 0160 90725736

 

 

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